Zukunftstag in Papenburg, Kunst in Leer und ein Chefwechsel in Rostock: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Zukunftstag in Papenburg, Kunst in Leer und ein Chefwechsel in Rostock


Kone / KS Gleitlager: Viel gelernt beim Zukunftstag

Beim diesjährigen Zukunftstag gab es auch im Norden zahlreiche Unternehmen, die ihre Tore für wissbegierige Schülerinnen und Schüler öffneten. Eines von ihnen war der Aufzugsspezialist Kone, der durch seine spektakuläre Rolltreppe für die Hamburger Elbphilharmonie bundesweit Aufsehen erregte. Das Unternehmen hatte an mehreren Standorten Jugendliche zu Gast, die sich einen Tag lang alles anschauen durften.

Ebenfalls dabei: die Firma KS Gleitlager in Papenburg, bei der die Jugendlichen in der Ausbildungswerkstatt einen elektronischen Würfel bauen konnten. Personalleiter Heinz Fischer: „Die Schüler waren begeistert, es hat allen Teilnehmern großen Spaß gemacht.“

Foto: Werk
Foto: Werk

Leda: Kunstausstellung in Leer

Über 100 Gäste kamen zur Eröffnung einer Ausstellung im Leda-Werk in Leer, in der Bilder der Künstlerin Theodora Plas gezeigt wurden. Der Ofenbauer präsentiert die Werke in Kooperation mit dem örtlichen Kultur- und Verkehrsverein.

Firmenchef Folkmar Ukena eröffnete die Ausstellung gemeinsam mit Landrat Bernhard Bramlage, der die Schirmherrschaft übernommen hatte. Die Bilder der niederländischen Künstlerin seien „Zeugnisse einer Suche nach Wahrheit, Licht und Liebe, inspiriert durch verschiedene Orte, die sie bereist“, sagte Bramlage in seiner Ansprache. Theodora Plas ist seit den 80er-Jahren als Künstlerin tätig und war bereits in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten.

Foto: Werk
Foto: Werk

Neptun Werft: Chef-Wechsel

Die Rostocker Neptun Werft hat einen neuen Geschäftsführer bekommen. Manfred Müller-Fahrenholz (links), seit September 2000 im Amt, ist in Ruhestand gegangen. Nachfolger wurde Raimon Strunck, der seit Sommer 2015 im Unternehmen ist.

Airbus: Schlaue Schüler, schnelle Sportler

Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ stand der 51. Bremer „Jugend forscht“-Landeswettbewerb, der seit den frühen Anfängen im Jahr 1966 von Airbus unterstützt wird. Dabei konnten sich sechs Siegerteams aus sieben Fachgebieten für den Bundesentscheid am 26. Mai in Paderborn qualifizieren.

Den ersten Platz im Fachgebiet Technik belegten die beiden Schüler Alpay Yildiray (18) und Moritz Rocker (16) vom Ökumenischen Gymnasium in Bremen. Sie gingen der Frage nach, mit welchen minimalen Ressourcen künstliche Intelligenz realisiert werden kann. Zu diesem Zweck programmierten die zwei eine Zeichenerkennung, die handschriftliche Eingaben in gelernte Kategorien einsortiert. Die Jury war beeindruckt.

„Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Er wurde 1965 vom damaligen „Stern“-Chefredakteur Henri Nannen initiiert, seitdem ist auch Airbus dabei. „Nachwuchsförderung hat einen sehr hohen Stellenwert in der Airbus Group“, sagt Ingo Giese, Personalleiter von Airbus Defence and Space in Bremen.

Einen ähnlich hohen Stellenwert hat der Betriebssport, wie sich erneut beim Hamburg-Marathon zeigte. Airbus nahm mit einer rund 20-köpfigen Gruppe an dem Wettkampf teil, die mit tollen Zeiten glänzte. Gleich vier Läufer kamen mit einer Zeit von unter drei Stunden ins Ziel. Schnellster Mann im Team war Gunnar Diederichs, einzige Frau im Airbus-Trikot war Birgit Daehn.

Foto: Nordwest-Zeitung, Nils Coordes
Foto: Nordwest-Zeitung, Nils Coordes

Atlas Weyhausen: Vier „40-Ender“ auf einen Schlag

Dass ein Berufstätiger sein 40-jähriges Betriebsjubiläum feiern kann, kommt nicht allzu oft vor. Beim Baugeräte-Hersteller Atlas Weyhausen gab es nun gleich vier „40-Ender“ auf einen Schlag, was angemessen gewürdigt wurde.

In Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte die Geschäftsführung den vier Mitarbeitern für ihre langjährige Treue. Als Zeichen der Anerkennung erhielt jeder von ihnen eine Uhr. Unser Bild zeigt (von links) Vertriebs-Geschäftsführer Markus Niedermayer, die zwei Jubilare Heinrich Deepe und Gerold Nienaber, Betriebsrat-Chef Ralf ter Hell, die Jubilare Hans Hermann Roßkamp und Helmut Wübbenhorst mit Geschäftsführer Klaus Brunkhorst.

Foto: Werk
Foto: Werk

Draeger: Gut gekickt

Lübeck. Eine Summe von 1.700 Euro kam bei einem Benefiz-Turnier zusammen, das kürzlich in Lübeck stattfand. Auf dem Platz standen Teams der Fachhochschule, der Dräger-Betriebssportgruppe und ein Sponsoren-Team des VfB Lübeck. Obwohl das Wetter nicht recht mitspielte, waren die Organisatoren sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Geld geht an die jungen Fußballer der „Hansekicker“ sowie an die Initiative „Bücherpiraten – jedem Kind ein Buch“.

Foto: Werk
Foto: Werk

Meyer Werft: Gut beschäftigt

Papenburg. Die Meyer Werft hat mit den Caritas-Werkstätten im nördlichen Emsland einen langfristigen Produktionsvertrag geschlossen. Der Auftrag garantiert rund 250 Beschäftigten aus unterschiedlichen Caritas-Einrichtungen in den kommenden fünf Jahren eine dauerhafte Auslastung. „Ich bin beeindruckt von der hohen Motivation der Mitarbeiter“, sagte Werftchef Bernard Meyer (links) nach einem Rundgang durch die örtlichen Werkstätten der Einrichtung.

Foto: Werk
Foto: Werk

Siemens Wind Power: Gut gelaufen

Hamburg. Die Hamburger Turnerschaft von 1816 (HT16) gilt als ältester Turnverein der Welt. Sie veranstaltet seit sieben Jahren den Hammer-Lauf, der sich bei Norddeutschlands Läufern größter Beliebtheit erfreut. Bei der jüngsten Auflage siegte auf der Zehn-Kilometer-Distanz der gebürtige Italiener Luigi Babusci (Mitte), der seit 2013 als Projektmanager bei Siemens Wind Power in Hamburg arbeitet. Er kam mit einer Zeit von 35 Minuten und 50 Sekunden ins Ziel.

Foto: Werk
Foto: Werk

Dinse: Open House

Gut besucht war die zweitägige Hausmesse, zu der das Schweißtechnik-Unternehmen Dinse Kunden und Interessenten nach Hamburg eingeladen hatte. Unter anderem gab es Live-Vorführungen und spannende Infos zum Thema Laserschweißen.

Nachgefragt

Bald ist EM – tippen Sie auch?

Fußballwetten sind beliebt, wie unsere kleine Umfrage zeigt.

Foto: Bahlo
Foto: Bahlo

Henning Bornstedt (44), Personalkoordinator aus Ganderkesee

Ich bin Fußballfan, halte dem SV Werder Bremen die Daumen und habe schon mehrmals bei Tippspielen mitgemacht. Gewonnen habe ich bisher zwar noch nicht, aber wenn es zur Europa-Meisterschaft in der Firma oder im Bekanntenkreis ein Gewinnspiel geben sollte, bin ich trotzdem wieder dabei.

Foto: Bahlo
Foto: Bahlo

Thomas Schweers (50), Personalfachkaufmann aus Bremen

Ich arbeite in einem großen Automobilkonzern, da gab es zur letzten Fußball-WM ein offizielles Tippspiel. Da habe ich natürlich mitgemacht, bin aber irgendwo unter „ferner liefen“ gelandet. Wenn wir demnächst wieder eine Tipprunde einrichten, egal ob privat, im Verein oder in der Firma, bin ich ganz bestimmt dabei.

Foto: Augustin
Foto: Augustin

Marvin Pagels (23), Systemelektroniker aus Winsen

„Ich bin selbst aktiver Kicker und verfolge das, was sich im Fußball so tut, meist mit großem Interesse. Aktuell bin ich auch an einem Bundesliga-Tippspiel beteiligt, das allerdings ohne Geldeinsatz stattfindet. Im letzten Jahr lag ich mit meinen Tipps richtig gut, da bin ich auf dem ersten Platz gelandet. Wenn die Tippspiele zur EM losgehen, mache ich sicher mit.

Foto: Augustin
Foto: Augustin

Klaus-Dieter Beusch (60), Dreherei-Mitarbeiter aus Quarrendorf

„Bei Fußball-Großereignissen wie Welt- oder Europameisterschaften gibt es bei uns in der Firma meist eine interne Tipprunde, in der Regel mit einem kleinen Geldeinsatz. Wenn es zur EM auch eine gibt, mache ich mit. Immerhin habe ich selber jahrelang aktiv Fußball gespielt und treffe mich immer noch regelmäßig mit den Jungs zum Kicken.

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Neueste ArtikelBeliebteste Artikel

Leser-Feedback