Stramme Leistung beim Betriebssport und Festspielkonzert in der Produktionshalle: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Stramme Leistung beim Betriebssport und Festspielkonzert in der Produktionshalle


Mecklenburger Metallguss: Festspielkonzert in der Produktionshalle

Großer Andrang in der großen Werkhalle von Mecklenburger Metallguss (MMG) in Waren an der Müritz: Wo üblicherweise mit viel Lärm an Schiffspropellern gefräst, geschliffen und gebohrt wird, konnte man nun im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern höchst ungewohnte Klänge hören.

Vor mehr als 400 Gästen gab Percussion-Künstler Alexej Gerassimez ein furioses und virtuoses Konzert. Für MMG-Geschäftsführer Manfred Urban erfüllte sich damit ein lang gehegter Wunsch: „Ungewöhnliche Spielorte gehören seit Jahren zum Konzept der Festspiele. Aber eine Schiffsschrauben-Symphonie in einer Produktionshalle ist wirklich einzigartig.“

Im Vorfeld hatte Urban eigens fünf Propeller – der schwerste wog rund 300 Kilogramm – nach Berlin bringen lassen, um Gerassimez die Gelegenheit zum Proben zu geben. Zum Konzertabschluss brachten der Percussionist und drei weitere Schlagzeuger vier Propeller, die „quadrofonisch“ in der Halle verteilt waren, zum Klingen. Das Ergebnis war verblüffend: Die Werkstücke klangen mal wie Kirchenglocken, dann wieder wie das Ticken eines großen Uhrwerks.

Sportler aus Metall- und Elektro-Unternehmen glänzten beim Hamburger Triathlon und beim HSH Nordbank Run

Als das Ergebnis verkündet wurde, brach im Still-Team lautstarker Jubel aus. Auf der Sprintdistanz beim Hamburger Triathlon waren die Staplerbauer ihrer Konkurrenz so überlegen, dass sie mit einem Vorsprung von 17 Minuten ins Ziel kamen und souverän den Pokal in der Firmenwertung holten.

Auch auf der olympischen Distanz zeigten die Stillianer Leistung und sicherten sich einen zweiten Platz im Firmen-Ranking. Bester Mann im Team war mit einer Zeit von 2:17:52 Stunden Carsten Henneick, der zugleich auf Platz zwei der Gesamtwertung landete. Seine Kollegin Ann-Katrin Matern wurde mit 2:56:02 Stunden die Erste in ihrer Altersklasse.

Der Hamburger Triathlon für Profis und Amateure findet seit 2002 jährlich statt und gilt mittlerweile als größtes Triathlon-Event der Welt. Neben 130 Profi-Athleten nehmen alljährlich rund 10.000 Hobby-Athleten und etwa 25 Firmen an dem Wettkampf teil.

Noch mehr Starter gab es beim HSH Nordbank Run in Hamburg, an dem rund 850 Teams mit insgesamt 24.386 Läufern teilnahmen. Auch hier waren etliche Betriebssportler aus der Metall- und Elektro-Industrie dabei, darunter Mitarbeiter von Claudius Peters, Diehl Comfort Modules und Alfa Laval. Der Charity-Lauf erbrachte eine Spendensumme von 155.000 Euro für die Initiative „Kinder helfen Kindern“.

Hilfe: 10.000 Euro für die Kinder- und Jugendfarm Bremen. Foto: Werk
Hilfe: 10.000 Euro für die Kinder- und Jugendfarm Bremen. Foto: Werk

Airbus: Spende für Kinder und Jugendliche

Elf Kinder- und Jugendeinrichtungen in Bremen und Umgebung können sich über eine unerwartete Spende freuen. Das Geld kommt vom ehemaligen Verein Kita Hünefeldstraße, der rund 20 Jahre lang als Träger des Betriebskindergartens von Airbus fungierte und nun aufgelöst wurde, da seit Fertigstellung des Kinderhauses Airportstadt eine neue Einrichtung für den Mitarbeiter-Nachwuchs zur Verfügung steht.

Nach Auflösung des Vereins gehen die verbliebenen Restmittel in Höhe von fast 90.000 Euro als Spende an gemeinnützige Vereine, darunter die Kinder- und Jugendfarm Bremen (Bild) und der Elternverein Leukämie- und Tumorkranke Kinder Bremen.

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