Musikalische Schiffbauer, schnelle Azubis und ein Ingenieur, der Bürgermeister werden will: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Musikalische Schiffbauer, schnelle Azubis und ein Ingenieur, der Bürgermeister werden will


Meyer Werft: Hip-Hop, Rock und Pop in Papenburg

Rund 25.000 Besucher kamen kürzlich auf das Gelände der Meyer Werft, als dort zum achten Mal das „NDR 2 Papenburg Festival“ stattfand. Die Veranstaltung war bereits Monate vorher restlos ausverkauft.

Kein Wunder, auf der Bühne standen Musiker wie Rea Garvey, Johannes Oerding, Mark Forster und die Fantastischen Vier. Sie traten vor einer einmaligen Kulisse auf, denn im Hafenbecken hinter der Bühne lag die gerade erst fertiggestellte „Norwegian Escape“, die zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt gehört.

Am 14. November folgt in der Papenburger Kesselschmiede das nächste musikalische Highlight: ein Benefizkonzert der Band Maritime Music, die mehrheitlich aus Mitarbeitern der Meyer Werft besteht. Veranstalter ist der örtliche Lions-Club.

Foto: Werk
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Leoni: Fitter Nachwuchs

Friesoythe. Der Ausbildungslauf ums Zwischenahner Meer hat Tradition bei Leoni Special Cables – in diesem Jahr nahmen die Azubis der Firma bereits zum fünften Mal teil. Auch die Ausbilder ließen sich nicht lange bitten und rannten gemeinsam mit ihren Schützlingen die zwölf Kilometer lange Strecke. Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Grillen und gemütlichen Beisammensein. Der nächste Ausbildungslauf findet am 2. September 2016 statt.

Foto: Werk
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Hauni: Engagierte Truppe

Hamburg. Der zweite Aktionstag für Hamburger Firmen (Motto: „Wi mook dat!“) war nach Angaben der Veranstalter ein voller Erfolg. Elf Unternehmen leisteten in 13 Projekten über 1.000 Arbeitsstunden für gemeinnützige Zwecke. Unter ihnen war die Firma Hauni Maschinenbau. Ihre Mitarbeiter engagierten sich diesmal für zwei Projekte: eine Streuobstwiese des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) im Stadtteil Moorwerder und eine Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge.

Foto: Werk
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Waskönig + Walter: Jede Menge Infos

Saterland. Volles Haus beim niedersächsischen Kabelhersteller Waskönig + Walter: Rund 100 Schüler nahmen dort gemeinsam mit ihren Eltern an einem Informationsabend zum Thema Ausbildung teil. Waskönig +Walter ist mit gut 550 Mitarbeitern und aktuell 45 Azubis einer der größten Arbeitgeber der Region. Geschäftsführer Stefan Nestler stellte zunächst einige Ausbildungsberufe vor, danach gab es für alle eine Führung durch die Produktion.

Foto: Heeger
Foto: Heeger

Weser-Metall: Ingenieur will Bürgermeister werden

Nordenham. Normalerweise ist die Wahl des Bürgermeisters von Nordenham kein übermäßig spannender Termin, aber in diesem Jahr dürfte das etwas anders sein. Zumindest für die Belegschaft von Weser-Metall, denn ihr Betriebsdirektor steht ebenfalls auf dem Stimmzettel.

Ulrich Kerney (57) kandidiert für die Wählerinitiative Nordenham (WIN), der er seit 2011 angehört. Auch seine Frau Ulrike Kerney (56) ist Mitglied der WIN, die derzeit zwei Sitze im Stadtrat der niedersächsischen Gemeinde hat.

Unterstützt wird der promovierte Naturwissenschaftler und Ingenieur von der Unabhängigen Wählergemeinschaft. Die Wahl findet am 8. November statt. Über den Wahlausgang werden wir berichten.

Foto: Fabricius
Foto: Fabricius

Airbus: Vize-Azubi des Jahres 2015

Einen respektablen zweiten Platz belegte Janis Mewis bei der Wahl zum „Azubi des Jahres“ in Hamburg. Der 20-Jährige erlernt bei Airbus den Beruf des Fluggerätmechanikers in der Fachrichtung Fertigungstechnik.

Foto: Werk
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Eaton Industries: Jubilar geehrt

Drei volle Jahrzehnte bei der Firma Eaton Industries in Nordenham – dafür bekam Hans-Jürgen Apostel (links) nun einen großen Blumenstrauß von Standort-Leiter Andreas Kunz.

Nachgefragt

Stört Sie die Zeitumstellung?

35 Jahre nach Einführung von Sommer- und Winterzeit ist das Thema immer noch umstritten.

Foto: Bahlo
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Dirk Stiefs (36), Physiker aus Oldenburg:

Nein, Probleme mit der Zeitumstellung habe ich überhaupt nicht. Ich freue mich sogar über die Stunde, die wir dann wieder zurückbekommen. Allerdings finde ich es ein wenig deprimierend, während der Herbst- und Wintermonate morgens im Dunkeln das Haus zu verlassen und abends erst wieder zurückzukommen, wenn es schon wieder dunkel geworden ist.

Foto: Schwandt
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Joachim Lüdemann (55), Produktionsmeister aus Greifswald:

Die Zeit wird zwar umgestellt, aber in die richtige Richtung. Es gibt es eine Stunde länger Schlaf oder auch länger Party in dieser Nacht. Ich bin nicht „zeitfühlig“. Sonnenschein morgens auf dem Weg zur Arbeit ist zwar schön, aber mir persönlich macht die dunkle Jahreszeit nichts aus.

Foto: GuS
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Svenja Peschke (42), Pressereferentin aus Bremen:

„Ich selbst habe mit dem Wechsel keine Probleme, allerdings lassen sich meine Kinder nicht so einfach umstellen. Die zusätzliche Stunde, die die Umstellung bringt, ist für mich eher nachteilig, denn dann sind die Kinder schon um 5.30 Uhr wach. Erst nach ein paar Tagen haben sie sich umgewöhnt. Ich fände es gut, wenn man die Zeit einfach so ließe.

Foto: Schwandt
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Thomas Brandenburg (55), Produktionsleiter aus Pampow:

Mich deprimiert die Umstellung auf die Winterzeit jedesmal. Ich arbeite in Wismar und habe dadurch einen relativ langen Arbeitsweg, was zur Folge hat, dass ich morgens im Dunkeln in die Firma fahre und abends im Dunkeln wieder nach Hause. Das ist nicht sehr motivierend. Ich sehe auch keinen Sinn darin, an der Uhr zu drehen. Von mir aus könnte die Zeitumstellung wieder abgeschafft werden.

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