Kicker für Kinder, Besuch für Kranbauer und Autos für Azubis: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Kicker für Kinder, Besuch für Kranbauer und Autos für Azubis


Foto: Werk
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Crown: Kicker für Kinder

Rahlstedt. Freude bei den Bewohnern der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) Osterrade in Hamburg-Bergedorf: Das Unternehmen Crown Technologies hat ihnen einen Tischkicker gestiftet. Die ZEA befindet sich in der Halle einer ehemaligen Firma und bietet Platz für mehr als 400 Flüchtlinge und ihre Kinder, die von engagierten Ehrenamtlichen betreut werden. Da es für diese Aktivitäten weder Personal- noch Sachmittel gibt, sind die Helfer auf Spenden angewiesen.

Charity-Lauf: Mehr als 150.000 Euro gesammelt

Fast 25.000 Läuferinnen und Läufer, verteilt auf 829 Teams, nahmen in diesem Jahr an dem Hamburger HSH Nordbank Run teil, der zum 15. Mal in der HafenCity stattfand.

Der HSH Nordbank Run ist ein Benefizlauf, der seit 2002 jährlich ausgetragen wird. Vom Startgeld jedes gemeldeten Teilnehmers gehen 6 Euro sowie weitere 10 Euro pro Team in einen Spendentopf, der eingerichtet wurde, um Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwächer gestellten Familien Sport im Verein zu ermöglichen. In diesem Jahr kam so eine Summe von 155.000 Euro zusammen.

Unter den Unternehmen, die ihre Mitarbeiter an den Start geschickt hatten, waren auch die Firmen Alfa Laval und Claudius Peters.

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Liebherr: Besuch für Kranbauer

Rostock. Hohen Besuch hatte vor einigen Wochen der Kranbauer Liebherr-MCCtec Rostock. Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, John B. Emerson (Mitte), kam vorbei, um Gespräche mit der Geschäftsleitung zu führen und das Unternehmen zu besichtigen. Der Diplomat war beeindruckt: „Faszinierend, was Sie an diesem jungen Standort geschaffen haben. Die riesigen Krane, die von hier in die ganze Welt geliefert werden, sind wirklich imposant.“

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Kone: Autos für Azubis

Hamburg. Die Ausbildung bei Kone eröffnet jungen Leuten beste Perspektiven – auch in Sachen Mobilität. Gemeinsam mit den Partnern „Fleetbutler“ und „Fleet Spot“ hat der Aufzugbauer nun das Projekt „Kone Dienstwagen“ initiiert. Dabei werden Fahrzeuge mit On-Board-Systemen ausgestattet und auf der Dienstwagenplattform eingestellt. Die Azubis können darüber die Verfügbarkeit prüfen, Reservierungen tätigen und per Smartphone Zugang zu den Autos erhalten.

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Meyer Werft: Bildungsschraube verliehen

Zum 14. Mal wurde unlängst auf der Papenburger Meyer Werft die Bildungsschraube verliehen. Sie ist eine besondere Auszeichnung für Mitarbeiter, die sich durch Qualifikationsmaßnahmen weitergebildet haben.

„Gut ausgebildete Mitarbeiter sind für uns von unschätzbarem Wert“, sagte Geschäftsführer Lambert Kruse. „Nur eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung sichert den Erhalt des Unternehmens in einem sehr anspruchsvollen Markt.“

Personalleiter Paul Bloem erinnerte daran, dass jährlich rund 5.000 Qualifizierungsmaßnahmen über die Werft durchgeführt werden. Das Unternehmen beschäftigt etwa 3.300 Mitarbeiter, der Altersdurchschnitt liegt bei 38 Jahren.

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Premium Aerotec: Fleißige Bienen am Werk

Der Flugzeugbau-Zulieferer Premium Aerotec hat am Standort Nordenham rund 30.000 neue Mitarbeiter auf dem Werkgelände. Es handelt sich um Honigbienen, die dort dauerhaft angesiedelt wurden. Mit dieser Maßnahme leistet die Airbus-Tochter auch einen wichtigen Beitrag in Sachen Umweltschutz, denn viele Bienenarten sind mittlerweile stark gefährdet.

Angst vor den Bienen müssen die Beschäftigten am Standort übrigens nicht haben. Es handelt sich um Ableger einer Reinzuchtkönigin, die neben Schwarmträgheit und Sammelfreudigkeit auch auf Sanftmütigkeit hin gezüchtet wurde. Betreut werden die Bienen künftig im Rahmen eines Azubiprojekts. Der erste „Premium-Honig“ kann im Frühjahr geerntet werden.

Nachgefragt

Welche Rituale haben Sie im Alltag?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, heißt es. Das gilt aber nicht für alle.

Foto: Bahlo
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Peter Schnier (50), Mechatroniker aus Dötlingen

Mein Arbeitstag beginnt immer mit dem gleichen Ritual: Nach dem Aufstehen schalte ich das Radio ein. Ich muss nämlich nach Bremen zur Arbeit fahren und wissen, ob Staus zu erwarten sind. Im Sommer gehört das Verfolgen des Wetterberichts zu meinen täglichen Übungen, denn ich fahre einen Oldtimer, der möglichst nicht im Regen bewegt werden sollte.

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Nadja Thaler (40), Industriemechanikerin aus Lemwerder

Ich habe eigentlich gar kein Ritual. Weil ich in Schichten arbeite, ist kein Tag wie der andere. Ich bin zu sehr unterschiedlichen Zeiten zu Hause, muss oft auch am Wochenende arbeiten. Da können sich täglich gleiche Abläufe kaum bilden. Das finde ich aber auch nicht schlimm, so wird es nie langweilig.

Foto: Augustin
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Manuel Doose, (37), Monteur aus Hamburg

Zu meinen Ritualen gehört, dass ich morgens direkt das Radio mit dem Deutschlandfunk einschalte. Danach gibt es einen Espresso, und anschließend rauche ich eine Zigarette, natürlich auf dem Balkon. Erst dann gibt es Frühstück. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich im Auto ebenfalls den Deutschlandfunk, und im Urlaub fahre ich immer nach Spanien, schon seit Jahren, weil meine Mutter dort geboren ist.

Foto: GUS
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Matthias Freude (41), Bauingenieur aus Oldenburg

„Ein tägliches Ritual habe ich eigentlich nicht, dafür aber bestimmte Gewohnheiten. Mein Schreibtisch ist beispielsweise immer aufgeräumt. Wenn ich einen Mietwagen abhole, gehe ich in der Regel zweimal um das Auto herum. Zu Hause achte ich darauf, dass sich meine Kinder am Esstisch auf eine Sache konzentrieren und nicht mit der einen Hand das Brötchen schmieren und mit der anderen den Saft einschenken.

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