Karl-Christian Ehrke: AKTIV im Norden

Begegnung mit

Karl-Christian Ehrke


Elektronik und Schifffahrt: Seit fast 30 Jahren betreut der Hamburger Karl-Christian Ehrke die unterschiedlichsten Forschungsprojekte. Foto: Kirchhof
Elektronik und Schifffahrt: Seit fast 30 Jahren betreut der Hamburger Karl-Christian Ehrke die unterschiedlichsten Forschungsprojekte. Foto: Kirchhof

Der Ingenieur, der sich bei SAM Electronics um „Azubi Energy“ kümmert, liebt das Meer

Einmal im Jahr macht Karl-Christian Ehrke Urlaub auf der Ostsee. Auf einem Gaffel-Segler, einem Schiff mit drei Masten und 10 Segeln. Am liebsten steht er dann am Steuer und bringt das Boot ordentlich in Schräglage. 16 Mann braucht er zur Wende. Jeden an seinem Platz – genauso wie im Dienst in einem ordentlichen Projekt.

Als Entwicklungsingenieur bei einem Schiffszulieferer befasst sich Ehrke schon von Berufs wegen mit der Seefahrt. SAM Electronics entwickelt und baut alles, was an Bord elektrisch ist – von der Navigation über die Radaranlage bis zu Automations- und elektrischen Antriebsanlagen, ob für Kreuzfahrtschiffe, Tanker, Fähren oder Yachten.

Das Unternehmen aus Hamburg-Bahrenfeld gehört zu den Branchenführern. Seit fast 30 Jahren ist Karl-Christian Ehrke in der Forschung und Entwicklung. Das Neue reizt ihn bis heute.

Schon als Junge ein großer Bastler

Angefangen hat er mal mit der Entwicklung eines Seenotruf-Funkgerätes, in einer Zeit, als es noch keine Handys, GPS oder modernen Satelliten gab. Um das Funkgerät zu testen, ließ er sich sogar mit einem Schlauchboot aussetzen.

Überhaupt, der Funk: Schon als kleiner Steppke war Ehrke ein leidenschaftlicher Tüftler und baute aus zwei defekten ein neues, funktionierendes Radio. Und wirklich interessiert hat ihn, wie das mit den Radiowellen funktioniert. Daher hat er später auch Elektrotechnik studiert.

Verstanden hat er die Grundlagen seines Faches sehr schnell. „Aber gesehen“, schmunzelt er, „gesehen habe ich die elektromagnetischen Wellen bis heute nicht.“

BM

Mein Job

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?

Ich habe in Berlin Elektrotechnik studiert und danach für die AEG Rundfunksender entwickelt. Nach unserem ersten Kind sind wir zurück nach Hamburg und ich erhielt eine Stelle in der F+E-Abteilung der Debeg, einem der Vorgängerunternehmen von SAM Electronics.

Was gefällt Ihnen besonders?

Der Reiz des Neuen. Wenn etwas entwickelt ist und funktioniert, ist es fertig. Dann gibt es wieder etwas Neues, das verfolgt wird. Man schaut in alle Richtungen und verknüpft sein Wissen.

Worauf kommt es an?

Wichtig ist, dass man technische Dinge so erklärt, dass auch andere sie verstehen können.

 

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