Grundsteinlegung bei Airbus, Jubiläum bei Still, Freisprechung bei MV Werften: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Grundsteinlegung bei Airbus, Jubiläum bei Still, Freisprechung bei MV Werften


Grundsteinlegung für die Ariane Halle 111-1. Foto: Airbus
Grundsteinlegung für die Ariane Halle 111-1. Foto: Airbus

Grundstein gelegt

Bremen. In Anwesenheit von Staatsrat Ekkehart Siering (Dritter von links) legte die ArianeGroup den Grundstein für einen Erweiterungsbau in Bremen. Das Gebäude wird eine Fläche von 6.000 Quadratmetern haben.

Die ArianeGroup ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus und des französischen Unternehmens Safran. In Bremen beschäftigt die Gruppe gegenwärtig rund 550 Mitarbeiter.

Azubis der Schleswig-Holsteiner Firma M. Jürgensen. Foto: Werk
Azubis der Schleswig-Holsteiner Firma M. Jürgensen. Foto: Werk

Azubis ausgetauscht

Sörup. Mit einem durchweg positiven Fazit endete ein Pilotprojekt, das die Schleswig- Holsteiner Firma M. Jürgensen mit ihrem Schwester-Betrieb Kuhn Edelstahl aus Nordrhein-Westfalen vereinbart hatte. Dank des Projekts verbrachten die Kuhn-Azubis Kevin Maier und Marvin Behling ein Vierteljahr bei M. Jürgensen, wo sie wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Die Söruper Firma ist ein weltweit führender Hersteller von Zylinderlaufbuchsen aus Grauguss für Viertakt-Motoren.

Still-Stapler übergeben: Still-Manager Holger Brandt (links), Vertriebs-Chef Thomas A. Fischer (rechts) und Christian Stoll (Mitte), Geschäftsführer von Seifert Logistics. Foto: Still
Still-Stapler übergeben: Still-Manager Holger Brandt (links), Vertriebs-Chef Thomas A. Fischer (rechts) und Christian Stoll (Mitte), Geschäftsführer von Seifert Logistics. Foto: Still

Jubiläum gefeiert

Hamburg. Vor 15 Jahren baute der Intralogistik-Spezialist Still den ersten Gabelstapler vom Typ RX 50, nun wurde das 200.000. Exemplar ausgeliefert. Vertriebschef Thomas A. Fischer (rechts) übergab den Stapler gemeinsam mit Still-Manager Holger Brandt (links) an Christian Stoll (Mitte), Geschäftsführer des süddeutschen Unternehmens Seifert Logistics. Der RX 50 hat einen elektrischen Antrieb und kann je nach Ausführung Lasten bis zu 1,6 Tonnen heben.

Ausbildung erfolgreich beendet: Die ehemaligen Azubis von MV Werften mit ihren Ausbildern. Foto: MV Werften
Ausbildung erfolgreich beendet: Die ehemaligen Azubis von MV Werften mit ihren Ausbildern. Foto: MV Werften

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Stolze Gesichter nach dreieinhalb Jahren Berufsausbildung: 21 ehemalige Azubis von MV Werften erhielten kürzlich bei einer Feierstunde in Rostock ihre Facharbeiterbriefe.

Damit starteten sie quasi nahtlos ins Berufsleben, denn mit dem Zeugnis erhielten die Nachwuchskräfte auch ihre Arbeitsverträge. Alle wurden übernommen.

Ausbildung hat an allen Standorten des Unternehmens einen hohen Stellenwert. Nach eigenen Angaben bildet die Gruppe so viele junge Menschen aus wie keine andere Firma im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit lernen dort 160 Azubis und 23 duale Studenten, im Herbst sollen rund weitere 100 Nachwuchskräfte dazukommen.

Nachwuchs-Arbeit

Beim diesjährigem „Abend der Ausbildung“ auf der Meyer Werft informierten sich mehr als 400 Jugendliche über die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten in dem Papenburger Unternehmen. Die Schüler nahmen das Angebot mit großem Interesse wahr.

Um die berufliche Orientierung der Schüler aus der Region auch darüber hinaus zu fördern, unterzeichnete die Werft mit vier Schulen aus dem Landkreis Leer einen Kooperationsvertrag (Foto oben rechts). Die Vereinbarung soll die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen den Schulen und dem Unternehmen vertiefen. Hier existiert bereits seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Geplant ist unter anderem, den Schülern mit Werft-Besichtigungen und Praktika einen noch besseren Einblick in den Arbeitsalltag zu ermöglichen.

Mit Spaß dabei: Schülerinnen beim Erfindercamp. Foto: Nordmetall
Mit Spaß dabei: Schülerinnen beim Erfindercamp. Foto: Nordmetall

Erfindercamp

Es waren spannende zweieinhalb Tage im Schloss Hasenwinkel für die Teilnehmer am 13. Nordmetall-Erfindercamp. Die Aufgabe war anspruchsvoll: Die Schüler mussten ein Fahrzeuge samt Getriebe und Wechselblinker konstruieren und bauen, das anschließend zu einem Wettrennen antreten musste.

Bevor die Arbeit begann, konnten sich die 6 Mädchen und 14 Jungen am Freitagabend bei einem gemeinsamen Essen kennen lernen. Am Samstag ging es dann richtig los. Die Schüler absolvierten insgesamt drei Workshops in technischem Zeichnen, Getriebekonstruktion und Löten, um sich optimal auf die Aufgabe vorzubereiten.

Höhepunkt war das Abschlussrennen, zu dem auch viele Familienmitglieder kamen. Das schnellste Auto war nach 2,1 Sekunden im Ziel, das langsamste Modell brauchte 56 Sekunden.

Nachgefragt

Wie sparen Sie daheim Energie?

Die aktuelle Umfrage zeigt: Unsere Leser sind offenbar durchaus umweltbewusst.

Foto: Schwandt
Foto: Schwandt

Mirko Thoms (49), Werkstattleiter aus Rostock:

In der Eigentümergemeinschaft unseres Wohnhauses kümmere ich mich um die Gebäudetechnik. Vor zwei Jahren wurde im Hausflur die Beleuchtung auf LED umgestellt, das hat sich ausgezahlt. Allerdings übertreibe ich es auch nicht, das Ausschalten der Stand-by-Funktion von technischen Geräten etwa halte ich für wenig effektiv.

Foto: privat
Foto: privat

Christian Brenig (45), Bauingenieur aus Bremen:

Wir haben vor sechs Jahren ein Haus gekauft und beim Renovieren gleich die alte Gasheizung durch eine neue ersetzt. Als Nächstes wollen wir die Dachdämmung optimieren. Statt herkömmlicher Glühlampen haben wir jetzt umweltfreundliche LED-Lampen, und für meinen täglichen Arbeitsweg, der etwa fünf Kilometer lang ist, nutze ich ab und zu das Fahrrad.

Foto: Schwandt
Foto: Schwandt

Christoph Schneider (30), Mechatroniker aus Pasewalk:

Beim Energiesparen bin ich ganz pragmatisch. Zum Beispiel achte ich darauf, dass in den Räumen das Licht ausgeschaltet wird, sobald es nicht mehr benötigt wird. Wobei wir daheim inzwischen ohnehin auf sparsame LED-Lampen umgestiegen sind, sehr zur Freude meiner Frau, die unsere jährliche Stromabrechnung managt. Herkömmliche Energiesparlampen indes meiden wir, da diese Quecksilber enthalten können.

Foto: GUS
Foto: GUS

Reinhard Altrock (57), Elektroniker aus Fredenbeck:

„Wir haben unser Haus vor 30 Jahren gebaut und damals in Sachen Energieeffizienz schon mehr getan als üblich, beispielsweise bei der Dämmung und der Heizung. Aber die Technik entwickelt sich stetig weiter, deshalb ist das Thema nie abgeschlossen. Außerdem lassen meine Frau und ich das Auto möglichst oft stehen und erledigen kleine Einkäufe mit dem Rad.

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