Exzellente Nachwuchs-Arbeit in Norddeutschland: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Exzellente Nachwuchs-Arbeit in Norddeutschland


Premium Aerotec: Zeugnistag für junge Fachkräfte

Beim Luftfahrtzulieferer Premium Aerotec (PAG) in Nordenham haben zwölf Azubis ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen – fünf von ihnen wegen überdurchschnittlich guter Leistungen vorzeitig. Gleich vier PAG-Nachwuchskräfte, drei davon aus dem Werk in Varel, konnten ihre Prüfung sogar mit der Gesamtnote „Sehr gut“ beenden. Bei der Freisprechungsfeier gratulierten Ausbildungsleiter Olaf Heinrichs, Montageleiter Hans-Jürgen Mewes, Personalchef Dirk Schumacher und Betriebsrat Ralf Bremer allen Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss.

Die Airbus-Tochter bildet in Bremen, Varel, Nordenham, Augsburg und Brasov (Rumänien) derzeit rund 400 junge Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen sowie in dualen Studiengängen aus. Für den Ausbildungsstart im Herbst 2017 sind laut Unternehmen bereits alle Plätze vergeben.

Foto: Werk
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MV Werften: Sportförderung

Wismar. Gute Nachrichten für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin: Das Erstliga-Team hat ab sofort einen neuen Sponsor, nachdem MV Werften unlängst einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet hat. Werft-Geschäftsführer Richard Gruenhagen (links mit SSC-Präsident Johannes Wienecke): „Der SSC ist national und international erfolgreich. Das passt bestens zu unserem Anspruch, national und international Top-Leistungen zu erbringen.“

Foto: Werk
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Waskoenig + Walter: Spitzenleistung

Saterland. Rund 1.400 Azubis traten kürzlich zur Abschlussprüfung bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer an, und 77 von ihnen bestanden mit der Note „Eins“. Unter ihnen war auch Rabea Schürmann (Mitte vorn) von dem niedersächsischen Kabel-Spezialisten Waskönig+Walter, die inzwischen als Vertriebsmitarbeiterin für das Familienunternehmen tätig ist. W+W produziert seit 143 Jahren Kabel und beschäftigt in Saterland über 500 Mitarbeiter.

Foto: Werk
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Still: Auszeichnung

Hamburg. Mit der Zertifizierung als „Top Employer“ hat der Staplerbauer Still zum sechsten Mal in Folge die begehrte Auszeichnung erhalten, die für eine vorbildliche Personalstrategie und Mitarbeiterorientierung verliehen wird. Unternehmens-Chef Henry Puhl nahm die Urkunde gemeinsam mit Personalleiterin Rebecca Kellermann entgegen. Still ist eine Tochter der Kion-Gruppe und beschäftigt weltweit über 8.000 Mitarbeiter, rund 3.500 davon in Deutschland.

Desma Schuhmaschinen: Elf Länder in drei Monaten

Pakistan, Kolumbien, Äthiopien, USA, Indien, Russland, Vietnam, Italien, Vereinigte Arabische Emirate, Brasilien und Ägypten – das Messe-Programm, das die Mitarbeiter von Desma Schuhmaschinen im ersten Quartal 2017 zu stemmen hatten, war beeindruckend. Auf fünf Kontinenten stellten sie ihre Produkte sowie neue Fertigungsverfahren für die Schuh-Industrie vor und informierten sich über die aktuellen Trends der Branche.

Noch relativ neu im Messekalender ist die „Pakistan Mega Leather Show“ in Lahore. „Wir sehen in Pakistan viel Wachstumspotenzial, hier werden vor allem Anlagen mit geringer Automatisierung nachgefragt “, erklärt Witali Humann, der das Land von zahlreichen Reisen kennt und für Desma auch in Indien, Russland und Nordafrika als Verkäufer unterwegs ist. 2016 konnte Desma in Pakistan eine Anlage absetzen.

Der Auftritt auf der internationalen Leitmesse der Branche, der „Simac Tanning Tech“ in Mailand, hat für Desma hingegen Tradition. Hier präsentierten sich die Achimer im Februar auf 64 Quadratmetern als Markt- und Technologieführer.

In den Gesprächen mit Kunden, Geschäftspartnern und Interessenten aus aller Welt standen die bewährte Desma-Technik der „Direktansohlung“ sowie der firmeneigene Formenbau im Mittelpunkt.

Die Suche nach neuen Märkten hat den Mittelständler im März auch wieder, nach mehrjähriger Pause, auf Messen in Äthiopien und Ägypten geführt. Auf dem afrikanischen Kontinent ist der Bedarf zwar insgesamt nicht groß, aber für Spezialprodukte wie Sicherheitsschuhe durchaus interessant.

Insgesamt zieht Geschäftsführer Klaus Freese ein positives Fazit: „Die Stimmung in der Branche ist gut, die Schuhfabriken sind ausgelastet. Eine positive Ausgangslage für künftige Projekte.“

Foto: von Frentz
Foto: von Frentz

Jungheinrich: Erster Spatenstich für Neubau

Rund drei Jahre nach der Einweihung seines neuen Zentrallagers in Kaltenkirchen nimmt Jungheinrich nun das nächste Projekt in Angriff.

Das Unternehmen, das in seinem Norderstedter Werk rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt, baut an und errichtet ein weiteres Lagergebäude. Außerdem soll ein Sperrgutlager mit Büroflächen entstehen. Die Investitionssumme liegt bei insgesamt 54 Millionen Euro. Entsprechend groß war das Personalaufgebot beim ersten Spatenstich. Es kamen (von links): Stefan Brehm (Vice President After Sales Jungheinrich), Bürgermeister Hanno Krause, Finanzvorstand Volker Hues, Daniel Prater von der Firma Goldbeck und Landrat Jan Peter Schröder.

Foto: Werk
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Meyer Werft: Freisprechungsfeier in Papenburg

Letzter Lehrtag auf der Papenburger Meyer Werft: Insgesamt 55 Azubis aus acht unterschiedlichen Fachrichtungen haben ihre Ausbildung in dem Familien-Unternehmen erfolgreich beendet. Bei einer Feierstunde im Jugendgästehaus der Johannesburg gratulierten die Geschäftsführer Lambert Kruse und Tim Meyer sowie Senior-Chef Bernard Meyer allen Absolventen und dankten den Ausbildern.

„Dieses Unternehmen lebt von Ihrem Engagement und Ihrem Willen, die Arbeitsabläufe ständig zu hinterfragen und möglichst zu verbessern“, sagte Tim Meyer in seiner Ansprache.

Foto: Werk
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Ehrung: Verdienstkreuz für MINT-­Engagement

Große Ehrung für den ehemaligen Physik-Professor Lutz Fiesser: Der Flensburger Wissenschaftler wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Damit würdigt der Bundespräsident Fiessers jahrzehntelangen Einsatz für das naturwissenschaftliche Lernen an Schulen.

Sichtbarste Zeichen dieser Arbeit sind die Flensburger „Phänomenta“, eines der ersten Science Center in Deutschland, und dessen mobiler Ableger „Miniphänomenta“. Herzstück der „Miniphänomenta“ sind 52 Experimentier-Stationen, an denen Kinder Phänomene aus Naturwissenschaft und Technik selbstständig erforschen.

Für Konzeption, Umsetzung und Verbreitung dieses Angebots hat die Nordmetall-Stiftung seit 2004 mehr als 1 Million Euro bereitgestellt.

Nachgefragt

Streamen Sie auch schon?

Smart-TV liegt im Trend, wie unsere Umfrage zeigt.

Foto: GuS
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Ronald Schwarze (47), Dipl.-Betriebswirt aus Bremen

Ich bin „Serien-Junkie“ und Fan amerikanischer Sportarten wie Football oder Basketball. Das gibt es alles auf Pay-TV-Sendern, die ich abonniert habe. Dort sehe ich mir Serien wie „House of Cards“, „Mad Men“ oder „Die Sopranos“ immer dann an, wenn sie gerade ausgestrahlt werden. Streamen oder Downloaden ist bei mir eher die Ausnahme.

Foto: Varenkamp
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Uwe Varenkamp (57), Wirtschaftsingenieur aus Buchholz in der Nordheide

Nein, ich schaue noch ganz konventionell Fernsehen. Meistens zappt meine Frau einmal durch, und am Ende bleiben wir dann bei einem Sender hängen. Wir sind aber Neuem gegenüber aufgeschlossen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, auch zu streamen, wenn mein alter Fernseher demnächst seinen Geist aufgibt und wir ein neues Gerät kaufen.

Foto: Privat
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Thomas Wellbrock (48), Maschinenbauingenieur aus Schortens

Na klar, Filme und Serien zu jeder Zeit und ohne Werbung sehen zu können, ist doch super. Wir haben ein Abo bei Netflix für vier Geräte. Während meine Frau und ich alte „Star Trek“-Folgen auf dem Smart-TV schauen, holen sich unsere Kinder ihre Serien aufs Tablet. Neue Trends im TV haben mich schon immer interessiert. Im „normalen“ Fernsehen schaue ich eigentlich nur noch Nachrichten und Sport.

Foto: GuS
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Vanessa Graupner (31), technische Zeichnerin aus Bremen

„Ja sicher. Wir teilen uns zu viert ein Netflix-Abo, außerdem bin ich „Amazon Prime“-Kunde. Da schau ich am Wochenende Serien und ab und zu auch Filme. Und über Sky natürlich die Spiele meines Lieblingsvereins Werder Bremen. TV-Sender wie ARD und ZDF oder Private sehe ich gar nicht. Allerdings gucke ich ohnehin selten, weil ich durch meinen Sport – ich trainiere dreimal wöchentlich mit meiner Fußballmannschaft – kaum Zeit für andere Dinge habe.

Mehr zum Thema:

Eine der letzten Amtshandlungen von Bundespräsident Joachim Gauck vor der Amtsübergabe an seinen Nachfolger Frank-Walter Steinmeier war eine Reise nach Wismar. Dort besuchte er den Laminat-Spezialisten Egger.

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AKTIV im Norden Mai-Ausgabe 2017