Andreas Jäger baut Prototypen bei Philips Medical Systems: AKTIV im Norden

Porträt

Andreas Jäger baut Prototypen bei Philips Medical Systems

Einige Menschen brauchen Jahre, bis sie wissen, was sie wirklich wollen. Auch beruflich. Andere haben schon ganz früh einen Plan. Andreas Jäger fällt eher in die zweite Kategorie. Er ist erst 25, aber er weiß genau, was er will. Und einiges davon hat er bereits umgesetzt.

Der gebürtige Ukrainer arbeitet in der Entwicklungsabteilung bei Philips Medical Systems (PMS). Der Betrieb in der Hamburger Röntgenstraße gehört zur Healthcare-Sparte von Philips und ist spezialisiert auf bildgebende Diagnostik und Therapie, klinische IT und Dienstleistungen.

Andreas Jäger machte hier eine Ausbildung zum Mechatroniker und wurde danach als „Electronic Technician“ übernommen. „Klingt komplizierter, als es ist“, sagt er. „Unser Job ist es, die von den Ingenieuren entwickelten Prototypen aufzubauen und zu testen und eventuelle Änderungen umzusetzen.“

Meist geht es dabei um Röntgengeräte – eine Sparte, in der Philips weltweit erfolgreich ist. Jäger: „Diese Kombination von Technik und Medizin hat mir sofort gefallen. Unsere Geräte helfen den Menschen und tragen dazu bei, Kranke wieder gesund zu machen. Ein gutes Gefühl, so etwas wollte ich immer schon machen.“

Umgekehrt ist es ähnlich –auch sein Arbeitgeber hat Gefallen an dem jungen Mann gefunden, der schon als Azubi durch gute Ergebnisse auffiel. Daher gab es auch keine langen Debatten, als Jäger den Wunsch äußerte, an der Hamburger Fachschule für Technik eine nebenberufliche Ausbildung zum staatlich geprüften Elektroniktechniker mit Schwerpunkt medizinische Gerätetechnik zu machen. Das Unternehmen willigte ein und erklärte sich bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

Frisch verheiratet, bald wird ein Haus gebaut

Seither sind die Wochenenden verplant: freitags und samstags Unterricht an der Technischen Akademie Nord, sonntags lernen. Ein hartes Programm, aber Jäger beschwert sich nicht, auch wenn dem frisch Verheirateten kaum Zeit für ein geregeltes Eheleben bleibt.

Und was ist mit Sport und sonstigen Freizeit-Aktivitäten? Jäger lacht. „Momentan keine Zeit dafür, ich schaffe es maximal ein bis zweimal pro Woche ins Fitness-Center.“

Das liegt nicht nur an der Doppelbelastung durch Job und Ausbildung, sondern auch an einem neuen Projekt. Er will ein Haus bauen. Ein Grundstück gibt es bereits, bald soll’s losgehen.


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22335 Hamburg

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