Almut Schlarmann: Mathe, Sport und Spaß: AKTIV im Norden

Begegnung mit…

Almut Schlarmann: Mathe, Sport und Spaß


Jetzt wird es spannend: Almut Schlarmann bereitet den neu entwickelten Sensor für den Praxistest vor. Foto: Bahlo
Jetzt wird es spannend: Almut Schlarmann bereitet den neu entwickelten Sensor für den Praxistest vor. Foto: Bahlo

Die Technomathematikerin bringt Sensoren und Gegner zum Laufen

Sie entspricht so gar nicht dem Klischee des trockenen Mathematikers. Almut Schlarmann wirkt sportlich, fröhlich und aufgeschlossen und man spürt die Begeisterung, wenn sie von ihrer Arbeit in der HFK-Entwicklungsabteilung erzählt.

Die 32-jährige Technomathematikerin entwickelt Software und programmiert zurzeit einen Regen- und Lichtsensor. „Der Sensor nimmt physikalische Zustände wahr, die er interpretieren und in Befehle umsetzen muss“, erklärt sie. „Er gibt zum Beispiel bei einer bestimmten Regenintensität einen Impuls, der den Wischer in Gang setzt. Für diese Programmierung bin ich zuständig.“

Viel von der Welt gesehen

Dabei brütet sie keineswegs nur über Zahlenreihen und Algorithmen. „Ich habe auch viel Kontakt zu den Kunden, vor allem, wenn es um Sonderwünsche geht.“ Dadurch hat sie schon ein wenig die Welt gesehen, war in Korea, Schweden und Frankreich. Spannend wird es beim Testen der Software. „Dann bauen wir alles in ein Auto ein und probieren aus, ob es funktioniert.“

Neben ihrem Job findet sie Zeit für ihr Hobby Beach-Tennis. „Das ist in etwa so wie Beach-Volleyball, nur mit Tennisschlägern und etwas modifizierten Bällen“, erklärt sie. Im Sommer ist Schlarmann regelmäßig auf Turnieren in ganz Deutschland unterwegs. „Wir spielen in St. Peter-Ording, Scharbeutz, aber auch im Binnenland wie Filderstadt“, sagt sie. Und das mit beachtlichem Erfolg. „In Deutschland gehören wir zu den besten acht Teams.“

LS

Mein Job

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?

Ich habe in Bremen und Oslo Technomathematik studiert und bin kurz vor meinem Studienende auf einer Praxisbörse an der Uni auf HFK aufmerksam geworden. Im Mai 2006 habe ich mit Frau Ross gesprochen und schon im November des Jahres hier angefangen.

Was gefällt Ihnen besonders?

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, das Team ist klasse. Man arbeitet nicht nur am Schreibtisch, sondern kann das Erarbeitete auch in der Praxis testen.

Worauf kommt es an?

Auf Teamfähigkeit und Kreativität. Man muss strukturiert denken können und darf die Problemstellung nicht aus den Augen verlieren.

 

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