Jetzt haben Sie die Wahl

Kollege mit Herz

Stimmen Sie ab: Die Leser von AKTIV im Norden küren den „Kollegen mit Herz“ des Jahres 2017

Vor einigen Wochen hatten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Vorschläge für unsere Aktion „Kollege mit Herz“ gebeten. Diese Initiative von AKTIV im Norden und den Arbeitgeberverbänden Nordmetall und AGV Nord ist den Menschen gewidmet, die sich im Betrieb oder nach Feierabend besonders engagieren.

Die Liste mit den Vorschlägen liegt nun vor, und sie ist wirklich beeindruckend. Insgesamt gibt es 15 Kandidaten, und jeder von ihnen hätte den Titel „Kollege mit Herz 2017“ mehr als verdient.

Nun können Sie abstimmen. Die Wahl endet am 5. November um 18 Uhr, und im Dezember-Heft erfahren Sie, wie sie ausgegangen ist. Wer mit abstimmt, kann einen Amazon-Gutschein über 100 Euro gewinnen.

Teilnahmebedingungen


  • Der promovierte Airbus-Ingenieur Konstantin Kallergis (52) aus Stuhr bei Bremen engagiert sich seit langem für den Schutz von Tieren. Der Kollege, der ihn vorschlug, berichtet: „Neulich erst fiel er beim Versuch, ein Vogelbaby zurück ins Nest zu setzen, aus nicht unbeträchtlicher Höhe von der Leiter. Aber der Einsatz hat sich gelohnt, der Vogel wurde gerettet und danach von ihm persönlich einige Hundert Kilometer zu einem Pflegeheim gefahren. Konstantin wurde bereits aus dem Krankenhaus entlassen, er hat den Vorfall bis auf einige geprellte Rippen gut überstanden.“
  • Der 41-Jährige wurde von einem Mitarbeiter des Flugzeugbau-Zulieferers Diehl Comfort Modules in Hamburg vorgeschlagen. Gbande Labante stammt gebürtig aus Togo, er ist gelernter Schweißer und arbeitet über den Dienstleister Franke + Pahl in der Logistik der Diehl-Tochter. In der Begründung heißt es: „Gbande kümmert sich seit langer Zeit aufopfernd um die Kinder in seiner alten Heimat. Er investiert seinen gesamten Jahresurlaub, um nach Togo zu fliegen und die dortige Schule zu unterstützen. Dafür sammelt er unermüdlich Spenden für Schulmaterial, Kleidung, Kindersachen und dergleichen.“
  • In der Mail, die uns ein Leser aus dem Lübecker Unternehmen Mankenberg schickte, heißt es über den dualen Maschinenbau-Studenten Hendrik Meier-Gerßler (23): „Er ist nicht nur als Kollege ein super Typ, sondern engagiert sich auch seit vielen Jahren in seiner Freizeit als Jugendwart der Feuerwehr Badendorf. Für mich ist er der Prototyp einer Generation, die fachlich sehr gut aufgestellt ist und die hohe soziale Kompetenz mit sozialem Engagement verbindet.“ Ein Blick in die Vita des gebürtigen Franken zeigt: Das Engagement war schon früh da, Meier-Gerßler übernahm bereits in der Schulzeit Aufgaben als Klassenpate und Streitschlichter.
  • „Obdachlosigkeit ist kein Campingurlaub“, heißt es auf der Website des gemeinnützigen Vereins „Bergedorfer Engel“, in dem sich Christiane Giese engagiert. Die 49-Jährige arbeitet im Vertriebsinnendienst von Alfa Laval in Glinde und ist fast jedes Wochenende unterwegs, um bedürftigen Menschen zu helfen, die kein Dach über dem Kopf haben. Daneben ist sie in der Behinderten- und Flüchtlingsarbeit aktiv. Und als bei den G20-Krawallen im Juli das Hamburger Schanzenviertel verwüstet wurde, gehörte die Hanseatin zu den Ersten, die am nächsten Tag bei der Aktion „Hamburg räumt auf“ mitmachten.
  • Die gelernte Bankkauffrau arbeitet in der Buchhaltung des Automatenherstellers Crown Technologies in Rellingen und kümmert sich seit vielen Jahren um Flüchtlinge und bedürftige Menschen – mit ganzem Herzen und vollem Einsatz. Als Bärbel Molge im November 2015 ihren 60. Geburtstag feierte, wünschte sie sich von den Gästen keine Blumen oder Geschenke, sondern Spenden für soziale Projekte. Außerdem engagiert sie sich in der Kirche und leitete lange einen Chor mit dementen Senioren. „Für mich ist das selbstverständlich“, sagt sie. „Wir müssen uns doch auch um die kümmern, denen es nicht so gut geht wie uns.“
  • Roland Mührenberg (54) gehört zu den alten Hasen von Crown Technologies – er war bereits für die Vorgängerfirma Bergmann tätig. Heute leitet er den Konstruktionsbereich des Automatenherstellers und ist zudem als Stellvertretender Vorsitzender im Betriebsrat aktiv. Nach Feierabend geht es weiter, dann engagiert er sich in seiner Heimatstadt Lübeck in der Interessengemeinschaft Dornbreite und organisiert mit seinen Vereinskollegen regelmäßig große Veranstaltungen wie etwa Fahrradtouren, Kinderfeste, Kegel- und Skatturniere und plattdeutsche Abende.
  • Die Stralsunder Firma Ostseestaal ist einer der führenden Hersteller von 3-D-geformten Metallplatten. Gregor Pohl (27) arbeitet hier als Kalkulator und hat kürzlich sein duales Master-Studium beendet. Auch nach dem Abschluss ist er der akademischen Ausbildung eng verbunden, indem er seine Erfahrungen an andere Studierende weitergibt. Als Ansprechpartner bei Ostseestaal unterstützt er ein Dutzend Master-Studenten bei ihren Praxisarbeiten. Pohl: „Sie bearbeiten zum Beispiel Projekte, die uns helfen, Arbeitsabläufe in der Produktion zu optimieren.“
  • „Ich gehe jeden Tag gern zur Arbeit“, sagt Klaus Schnakenberg (56) und lacht. Freundlich und stets gut gelaunt, so kennt man ihn bei Gestra in Bremen. Der Leiter der Lagerwirtschaft ist ein echtes „Gestra-Gewächs“, hat im Betrieb vor 40  Jahren Industriekaufmann gelernt und fast sein ganzes Arbeitsleben hier verbracht. Schon sein Vater war bei dem Industrie-Armaturenbauer. Er brachte den 16-jährigen Filius auf die Idee, dort anzufangen, statt – wie ursprünglich geplant – Bauer zu werden. Eine gute Entscheidung, auch für das Unternehmen.
  • Die 26-Jährige arbeitet im Marketing von Philips in Hamburg. In Aachen geboren, absolvierte sie verschiedene Stationen in England, Holland, Finnland und Kanada, ehe sie nach einem Abschluss an der Erasmus-Universität Rotterdam 2016 in die Hansestadt kam. Für die Aktion „Kollege mit Herz“ wurde Mona Kanj vorgeschlagen, weil sie bei Philips neben ihrer eigentlichen Arbeit eine Aufgabe als Mentorin übernahm. Sie begleitete eine junge Frau sechs Monate lang bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und half ihr bei der Vorbereitung auf die Bewerbungsphase.
  • Der gebürtige Hamburger arbeitet im Mercedes-Benz-Werk Bremen und ist dort im Aus- und Fortbildungsbereich tätig. 2015 wurde Jens Winkler (45) vom Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren mit der Ehrennadel in Silber für besondere Verdienste und herausragende Leistungen geehrt. Damit würdigte der DVS insbesondere seinen jahrelangen Einsatz für den Wettbewerb „Jugend schweißt“. Ohne ihn, so ein Kenner der Szene, wäre diese Veranstaltung wohl nicht das, was sie heute ist. Anders gesagt: „Das Ding ist sein Baby“, so der Kollege, der ihn nominiert hat.
  • Der gebürtige Bremer arbeitet als Sales Manager bei Desma Schumaschinen in Achim und ist in dieser Funktion für über 20 Länder zuständig, die meisten davon im südamerikanischen und afrikanischen Wirtschaftsraum. Seine Kollegen beschreiben René Muschalle (rechts) als erfahrenen und hochmotivierten Verkäufer, der aber auch als Mensch überzeugt und für seine Gastfreundschaft bekannt ist. Aus dem Umfeld des 43-Jährigen heißt es: „René ist mit seinem beruflichen Engagement eine echtes Vorbild. Ein Glück, dass wir ihn haben.“
  • Der 42-Jährige ist bei Airbus in Hamburg beschäftigt und wurde von einem Kollegen vorgeschlagen. Dieser schreibt in seiner Begründung: „Afzal Khan ist pakistanischer Herkunft, gleichzeitig jedoch treuer Hamburger, verheiratet und stolzer Vater von drei Kindern. Unabhängig von seiner erweiterten Führungsposition bei Airbus im A350-Engineering ist er stets engagiert für neue und ehemalige Kollegen und organisiert regelmäßig soziale Treffen innerhalb der Belegschaft. Afzal ist ein Musterbeispiel, wie Integration erfolgreich ohne Vorurteile von Herkunft und Glauben funktionieren kann.“
  • Über Kantinenessen wird oft gemeckert, aber wenn man die Mitarbeiter von Desma Schumaschinen in Achim zu diesem Thema befragt, hört man eigentlich nur Positives. Dass das so ist, dürfte vor allem mit Mathias Seidel zu tun haben. Der 50-Jährige betreibt seit vielen Jahren die Kantine des Unternehmens und versteht sich in erster Linie als Dienstleister seiner Kunden. Sein Motto: „Wir sind keine Raubritter, wir setzen auf Service und Dialog und wollen durch Leistung überzeugen.“ Außerdem engagiert er sich für die Achimer Tafel und für eine örtliche Behinderteneinrichtung.
  • Jeder Morgen beginnt für Verena Piergalski (43) im Hallenbad. „Das bringt mich in Schwung für den Job“, sagt sie. Die sportliche Controllerin arbeitet seit 20 Jahren bei Gestra in Bremen und hat sich hier stetig weitergebildet. Neben dem Schwimmen hält sie sich mit Hanteltraining und Ballett fit. Daneben ist sie sozial engagiert und kümmert sich als Mentorin um einen minderjährigen Flüchtling. Mit dem jungen Mann aus Somalia trifft sie sich einmal in der Woche, begleitet ihn auf Ämter und lernt mit ihm Deutsch. Auch eine Wohnung hat sie für ihn besorgt.
  • Der 54-Jährige arbeitet bei Blohm+Voss in Hamburg und gehört zu den Mitgliedern des Vereins „Der Hafen hilft“. Der Name ist Programm: Hartmut Meyer und seine Kollegen leisten unkonventionelle Hilfe und unterstützen Menschen, die eher auf der Schattenseiten des Lebens stehen. Als beispielsweise im August die „Queen Mary 2“ in Hamburg modernisiert wurde, veranlasste der Verein, dass die dabei ausrangierten, aber gut erhaltenen Möbel sowie Bad- und Küchenutensilien nicht entsorgt, sondern an bedürftige Familien weitergegeben wurden.
 

Teilnahmebedingungen

In den aktuellen Voting-Ergebnissen sind Einsendungen per E-Mail und Post nicht enthalten.
Stimmen, die durch Nutzung technischer Hilfsmittel zustande gekommen sind, werden nicht mitgewertet.

 

 

Verlosungsaktion

Jeder Leser von AKTIV ­im Norden kann sich an der ­Aktion beteiligen. Unter allen Lesern, die mit einem Vorschlag oder per Stimmabgabe teilnehmen, wird ein Amazon-Gutschein im Wert von 100  Euro verlost.



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