Wie erweckt man einen Roboter zum Leben?: AKTIV im Norden

Technisch gesehen…

Wie erweckt man einen Roboter zum Leben?


Wenn „Stuart“ mit dem Ball nach vorn stürmt, bewegt er sich fast wie ein echter Fußballer. Der Roboter aus dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen zeigt, dass auch Maschinen ausgesprochen spielfreudig sein können.

Wie man Technik zum Leben erweckt, weiß Professor Joachim Hertzberg. „Mobile Roboter müssen bei jeder kleinsten Bewegung auf viele unbekannte Faktoren in ihrer Umwelt reagieren und sie berücksichtigen“, so der Leiter der DFKI-Außenstelle in Osnabrück.

„Es gibt noch viel zu forschen“

Damit Roboter sich in ihrer Umgebung bewegen können, reicht es nicht, sie mit Sensoren wie Laserscannern und Kameras auszustatten. Hertzberg: „Um Kollisionen zu vermeiden, muss die Sensorik permanent mit den Stellgliedern, die wir Aktorik nennen, kommunizieren. Diese Programmierung ist für uns die größte Herausforderung.“ Denn die Software wertet die Daten aus und hilft der Maschine, angemessen zu reagieren.

Während Roboter in der Industrie längst zum Alltag gehören, steht die Automatisierung in privaten Haushalten erst am Anfang. Wie etwa mit Staubsaugern oder Rasenmähern, die sich selbstständig in Aktion setzen.
„Denn Umgebungsdaten aufzunehmen, zu verarbeiten und zu interpretieren, ist hoch kompliziert“, erklärt Hertzberg. „Da gibt es noch viel zu forschen.“

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