Sportliche Mitarbeiter und pfiffige Flugzeugbauer: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Sportliche Mitarbeiter und pfiffige Flugzeugbauer


Waskönig + Walter / Egger: Sportliche Mitarbeiter

Rund 400 Teilnehmer, darunter zahlreiche Betriebssportler von Egger in Wismar, nahmen an der Premiere des Extremlaufs „Mudder Island“ teil, der künftig alljährlich auf der Ostseeinsel Poel stattfinden soll. Der etwa 18 Kilometer lange Parcours orientiert sich an militärischen Übungsstrecken und ist mit diversen Schikanen gespickt. Neben Willensstärke ist vor allem Teamgeist gefragt, da einige der Hindernisse nur im Team zu bewältigen sind.

Um Teamgeist und Sport ging es auch am Bad Zwischenahner Meer, als dort zum 15. Mal der jährliche Ausbildungslauf der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer ausgetragen wurde. Der Kabelspezialist Waskönig+Walter, der zu den Teilnehmern der ersten Stunde zählt, war diesmal mit 35 Azubis und Ausbildern vertreten. Für alle gab es im Ziel eine Medaille.

Foto: Werk
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Premium Aerotec: Innovations- Preis erhalten

Doppelter Erfolg für Airbus und seine Tochter Premium Aerotec: Bei der Verleihung des „Innovationspreises der Deutschen Luftfahrt“ wurden beide Firmen ausgezeichnet.

Airbus gewann in der Kategorie „Industrie 4.0“. Damit würdigte die Jury den Einsatz von gedruckter Elektronik in dem Unternehmen. „Airbus ermöglicht mit dem Drucken von Kabeln den Ersatz von Kabeln in ihrer bisherigen Form und greift dabei den Trend der Elektrifizierung des Flugzeugs auf“, heißt es in der Begründung.

Um ein ähnliches Thema ging es bei Premium Aerotec. Das Unternehmen ist Pionier im 3-D-Druck und fertigt am Standort Varel bereits seit einiger Zeit bionisch inspirierte Strukturbauteile in Serie. Dafür gab es den Innovationspreis in der Kategorie „Emissionsreduktion“.

Gestra / HNP Mikrosysteme: Großes Interesse an Sicherheit und Gesundheit

Was tun, wenn’s brennt? Wie nimmt ein Mensch, der zwei Bier getrunken hat, die Welt wahr? Welche Arbeitsbekleidung ist wirklich sicher? Fragen wie diese wurden nun beim Industriearmaturenhersteller Gestra in Bremen beantwortet: von Experten der Berufsgenossenschaft, der Krankenkassen und der Polizei, beim Gesundheits- und Arbeitssicherheitstag des Unternehmens.

„Wir veranstalten diesen Tag in der Regel einmal pro Jahr“, erklärt Matthias Birkenfeld, der für die Personalbetreuung bei Gestra zuständig ist. „Fast unsere gesamte Belegschaft nimmt daran teil.“

Auch in diesem Jahr durchliefen weit mehr als 250 Mitarbeiter den Parcours. An verschiedenen Stationen wurde zu unterschiedlichen Themen informiert. Azubis unterwiesen im Umgang mit Gefahrstoffen und zeigten, wie gefährliche Situationen vermieden werden können. Hör- und Sehtests wurden ebenso angeboten wie „Rückenfit“-Kurse, Körperfettmessung, Ernährungsberatung oder praktische Übungen zur Bekämpfung von Bränden.

Auch bei HNP Mikrosysteme spielt das Thema Gesundheit eine große Rolle. Der Schweriner Minipumpen-Hersteller nahm an der „Virgin Pulse Global Challenge“ teil, bei der es um Themen wie Fitness, Ernährung und richtigen Schlaf geht. Ein Programmpunkt: eine Radtour des Firmen-Teams auf die Ostseeinsel Poel.

Foto: Werk
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KHS Corpoplast: Design-Preis an Studenten verliehen

Die KHS-Gruppe hat drei Designkonzepte für PET-Milchflaschen ausgezeichnet. Die waren im Rahmen eines Wettbewerbs von 25 Studierenden der FH Münster entwickelt worden, in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.

Die Studenten standen im regen Dialog mit KHS-Experten und holten sich unter anderem Anregungen in Hamburg, wo die Tochterfirma KHS Corpoplast ihren Sitz hat.

Hintergrund: Laut KHS setzt die Milch-Industrie zunehmend auf PET. Produktmanager Arne Wiese erläutert: „Verglichen mit klassischen Kartonverpackungen bietet PET gute Gestaltungsmöglichkeiten – und ist zudem günstiger in der Herstellung.“

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Webasto: Gutes Netzwerk

Neubrandenburg. Ein Dutzend Unternehmen machten gemeinsam den ersten Schritt: Sie trafen sich mit IHK Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch und Oberbürgermeister Silvio Witt bei Webasto, um das Industrienetzwerk Neubrandenburg zu gründen. „Das Motto lautet: Wir tun etwas für die Industrie in Neubrandenburg und etwas für die Kunden in der Region“, so Webasto-Geschäftsführer Andreas Dikow, der zu den Organisatoren der Initiative zählt.

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Liebherr: Hoher Besuch

Rostock. Die Schiffs- und Hafenkrane von Liebherr-MCCtec erfreuen sich in Vietnam großer Beliebtheit. Fast 120 Geräte des Unternehmens sind dort aktuell im Einsatz. Grund genug für den Botschafter Xuan Hung Doan, dem Rostocker Betrieb einen Besuch abzustatten. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Rudolf Ganser tauschte sich der Botschafter mit Vertretern des Unternehmens über die aktuellen Kooperationen und Projekte von Liebherr in Vietnam aus.

Foto: Werk
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Edur: Neue Azubis

Kiel. Beim Pumpenbauer Edur gehört es zur Tradition des Hauses, die neuen Auszubildenden mit einer Einführungs- woche zu begrüßen. Das war auch diesmal so. Die vier Neuzugänge erhielten detaillierte Informationen zum Unternehmen und machten einen ausführlichen Rundgang durch die gesamte Produktion. Das Angebot kam sehr gut an. Edur zählt zu den „Hidden Champions“ der norddeutschen Wirtschaft und beschäftigt derzeit rund 120 Mitarbeiter.

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Wiska: Engagement für HSV-Nachwuchs

Der Hamburger Sport-Verein kann sich in der Saison 2017/18 erneut über eine Sponsoren-Förderung aus Schleswig- Holstein freuen. Das Kaltenkirchener Unternehmen Wiska, Zulieferer für Industrie, Handwerk und Schiffbau, verlängert die Partnerschaft als Unterstützer des traditionsreichen Fußball-Bundesligisten. Darüber hinaus engagiert sich Wiska als eines der ersten Unternehmen in dem neu geschaffenen Förderkreis für den HSV-Nachwuchs.

Geschäftsführer Ronald Hoppmann: „Als Familienbetrieb wissen wir, wie wichtig eine solche Förderung ist. Junge Menschen brauchen eine Chance, sich zu beweisen. Nur so kann man die Brücke in die Zukunft schlagen.“

Nachgefragt

Spielen Sie ein Instrument?

Viele unserer Leser sind ­musikalisch, wie die Umfrage zeigt.

Foto: Privat
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Christophe Hagedorn (38), beratender Ingenieur aus Achim

Ja, ich spiele sogar zwei Instrumente. Zur Gitarre hat mich mein Onkel mit zwölf Jahren gebracht. Er spielte richtig gut, das wollte ich auch und nahm privat Unterricht. Heute musiziere ich ab und zu mit Freunden zu Hause. Dann setze ich mich auch mal ans Cajon, was ich bei einem Crashkurs gelernt habe. Musik bringt mir echt Spaß und entspannt. Man vergisst völlig die Zeit.

Foto: Augustin
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Christian Gillmann (35), Teamkoordinator aus Trittau

Als Jugendlicher hatte ich mal eine Phase, in der ich Gitarre lernen wollte. Ich habe dann versucht, mir das nötige Wissen selber anzueignen, aber das hat nicht funktioniert. Ich glaube, mir fehlte einfach die Fingerfertigkeit. Aber Musik mag ich immer noch gern, und wenn meine Kinder mal größer sind, würde ich mich freuen, wenn sie ein Instrument lernen.

Foto: Privat
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Dennis Fischer (40), Systemingenieur aus Bremen

Ich spiele Bass in einer Band, die ich vor 25 Jahren mit meinem Freund gegründet habe. Eigentlich hatte ich Klavier gelernt, aber weil uns für „Rusty 66“ noch ein Bassist fehlte, habe ich mir selbst Bass beigebracht. Aktuell sind wir sechs Bandmitglieder, proben einmal im Monat und treten mit Rocksongs der 70er Jahre auf. Zudem bin ich auch für ein „Blues Brothers“-Projekt und in einer Akustikband aktiv.

Foto: Frentz
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Armin Bossemeyer (52), Ingenieur aus Hamburg

„Ich spiele seit meinem zehnten Lebensjahr Klavier und habe immer noch Spaß daran. Vor allem dann, wenn wir im Familienkreis musizieren. Manchmal spiele ich vierhändig mit meinem Bruder, und in letzter Zeit sitze ich oft mit meinem 14-jährigen Sohn am Klavier. Der hat erst vor einem Jahr angefangen und ist schon richtig gut. Hoffentlich bleibt er dabei.

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