Schlaue Azubis, ausgezeichnete Zulieferer und technikbegeisterte Schüler: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Schlaue Azubis, ausgezeichnete Zulieferer und technikbegeisterte Schüler


Preis für gute Leistung: Leah Schmidt erhält die Urkunde von pro-K Geschäftsführer Ralf Olsen. Foto: Werk
Preis für gute Leistung: Leah Schmidt erhält die Urkunde von pro-K Geschäftsführer Ralf Olsen. Foto: Werk

Förderpreis für Auszubildende von Wiska

Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) zeichnet jährlich die besten Azubis seiner Sparte mit einem Förderpreis aus. Zu den Preisträgern gehörte diesmal auch Leah Schmidt (22) von Wiska Hoppmann in Kaltenkirchen.

Eine Auszeichnung gab es auch für Azubis der Heizungsbaufirma August Brötje in Rastede. Sie gewannen das Landesfinale des Wirtschaftsplanspiels „Playbizz“ und qualifizierten sich so für das Bundesfinale.

„Wir freuen uns über das tolle Ergebnis unserer Auszubildenden – sie waren mit großer Ernsthaftigkeit und Begeisterung bei der Sache“, so Personalreferentin Marlene Thiede.

Stolze Preisträger: Das Team von Premium Aerotec. Foto: Werk
Stolze Preisträger: Das Team von Premium Aerotec. Foto: Werk

Innovationspreis für Premium Aerotec

Freude bei Premium Aerotec (PAG) in Vare: Der Luftfahrt-Zulieferer hat zum zweiten Mal in Folge den begehrten Innovationspreis der Deutschen Luftfahrt gewonnen. In der Kategorie „Industrie 4.0“ konnte sich das Unternehmen mit seiner neuen Türrahmenmontagelinie am Standort Varel gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Im vergangenen Jahr war PAG für den 3-D-Druck von Bauteilen für das Langstreckenflugzeug A350 XWB ausgezeichnet worden.

Faszination Technik: Schüler beim Zukunftstag. Foto: Werk
Faszination Technik: Schüler beim Zukunftstag. Foto: Werk

Zukunftstag bei KS Gleitlager

Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Schüler am Zukunftstag von KS Gleitlager in Papenburg teil. Rund 20 Jungen und Mädchen waren gekommen, um das Werk und die elterlichen Arbeitsplätze zu besichtigen. Personalleiter Heinz Fischer: „Damit möchten wir junge Menschen und insbesondere Mädchen an die gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufe heranführen. Unser Unternehmen braucht auch künftig kreative Köpfe.“

Ausgezeichnete Ausbilder

Bei der jüngsten Ehrung der „Top Ausbildungsbetriebe“ wurden alle drei Standorte von MV Werften von der IHK ausgezeichnet. Die Betriebe in Rostock und Stralsund erhielten das Gütesiegel in der Rostocker Nikolaikirche, der Standort Wismar wurde auf einer Feierstunde in Schwerin geehrt.

Und noch etwas gab es in Wismar zu feiern: Dort begrüßte die Werftengruppe, die ihre Belegschaft derzeit massiv aufstockt, vor Kurzem ihren 2.000. Mitarbeiter: André Settgast (35) heuerte im April an und arbeitet nun als Expeditor im Bereich Materialwirtschaft.

500 Mitarbeiter hat MV Werften im letzten Jahr bereits eingestellt, weitere 1.000 sollen folgen. Derzeit werden vor allem Schlosser, Schweißer, Schiffbauer, Elektromonteure und Vermesser in Rostock und Stralsund gesucht.

Kickende Kollegen: Die Mitarbeiter von Danfoss trafen sich zum jährlichen Fußball-Turnier. Foto: Werk
Kickende Kollegen: Die Mitarbeiter von Danfoss trafen sich zum jährlichen Fußball-Turnier. Foto: Werk

Fußballturnier bei Danfoss

Zu einem Indoor-Fußball- Turnier trafen sich die Beschäftigten von Danfoss Power Solutions mit ihren Kollegen aus anderen Werken des dänischen Konzerns. Das Turnier wird jährlich mit Mitarbeitern aus allen Geschäftsbereichen ausgetragen und fand diesmal am Sitz der Muttergesellschaft in Nordborg statt. Die Kicker aus Neumünster, angeführt von Teamkapitän Hauke Marsch, gehörten zu den besten Mannschaften des Turniers.

Austausch: Junge Jacht-Designer zu Gast bei Lürssen. Foto: Werk
Austausch: Junge Jacht-Designer zu Gast bei Lürssen. Foto: Werk

Nachwuchs zu Gast bei Lürssen

Fachkundige Gäste auf der Lürssen-Werft: Das Bremer Unternehmen hatte die Finalisten des Wettbewerbs „Young Designer of the Year Award“ eingeladen, die auch an der jährlichen Ruderregatta der Werft teilnahmen.

Politikerin zu Besuch: Die Bundestagsabgeordnete Claudia Müller bei Ostseestaal. Foto: Werk
Politikerin zu Besuch: Die Bundestagsabgeordnete Claudia Müller bei Ostseestaal. Foto: Werk

Besuch aus Berlin bei Ostseestaal

Zum Auftakt einer zweitägigen Reise durch Mecklenburg-Vorpommern besuchte die Bundestagsabgeordnete Claudia Müller (Die Grünen) auch das Unternehmen Ostseestaal. Der Stralsunder Betrieb gilt als Spezialist für den Bau von Elektro-Solarschiffen.

Nachgefragt

Sammeln Sie Kunden-Punkte?

Wie die Umfrage zeigt, sind unsere Leser eher zurückhaltend, was Payback & Co. angeht.

Foto: Nordmetall
Foto: Nordmetall

Alexander Matthes (40), Ingenieur aus Henstedt-Ulzburg:

Psychologisch ist es verständlich, dass viele Menschen diese Punkte mit großer Leidenschaft sammeln, aber ich persönlich bin nicht dabei. Wenn man rechnen kann, stellt man schnell fest, dass es sich – von Ausnahmen abgesehen – kaum lohnt. Jedenfalls nicht für die Kunden. Für die Unternehmen dagegen ist es eine smarte Möglichkeit, jede Menge Daten zu sammeln, die man zu Marketingzwecken einsetzen kann.

Foto: GuS
Foto: GuS

York Steinbrunner (44), Personalreferent aus Schwanewede:

Ich punkte nur beim Bäcker, ganz klassisch mit einer Stempelkarte. Zehnmal kaufen, zehnmal stempeln, und schon gibt’s ein Brot gratis. Ansonsten nutzen meine Frau und ich weder Payback noch irgendwelche anderen Karten, die das Kaufverhalten abbilden. Denn von solchen Angeboten profitieren doch eher die Firmen, weniger die Kunden.

Foto: Bahlo
Foto: Bahlo

Holger Hartje (63), Elektroingenieur aus Stuhr:

Wir haben zwar eine Payback-Karte, aber ganz ehrlich: Ich nutze sie kaum. Zumindest nicht bewusst, also in der Form, dass ich eigens auf Punkteangebote achte. Bisher haben wir erst einmal Punkte eingelöst und einen Mixer dafür erhalten. Eigentlich will ich das auch gar nicht mehr, denn ich bin der Meinung, dass sich diese ganze Punktesammelei nicht wirklich lohnt.

Foto: GuS
Foto: GuS

Thomas Schlobohm (49), Landmaschinenmechaniker aus Sottrum:

Nein, ich punkte nicht. Man hinterlässt schon so genug Datenspuren beim Einkaufen im Netz und beim Zahlen per Kreditkarte, da muss ich nicht auch noch eine Kundenkarte von wem auch immer haben. Und das, was es an Prämien gibt, kann ich mir auch so kaufen, wenn ich es brauche – oft sogar günstiger als über ein Punktekonto.

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