Riskante Platznot an Autobahnen: AKTIV im Norden

Verkehr

Riskante Platznot an Autobahnen

Rund um Köln fehlen 1.000 Lkw-Stellplätze

Ein Drittel aller Autobahnunfälle im Regierungsbezirk Köln wird durch Lastwagen verursacht. Einer der häufigsten Gründe ist die Übermüdung der Fahrer. Sie sitzen zu lange hinterm Lenkrad, anstatt einen Rastplatz anzusteuern. Und das manchmal notgedrungen!

Unfallgefahr am Randstreifen

Es gibt nämlich ein großes Problem: An den Autobahnen rund um Köln fehlen etwa 1.000 Parkplätze für Lkw, berichtet der Landesbetrieb Straßenbau NRW.

Die Folge: Einige Brummi-Kapitäne parken ihr Gefährt an der Zufahrt zum Rastplatz oder am Standstreifen – was Unfälle provoziert. Egal ob A1 zwischen Wuppertal und Leverkusen, A4 zwischen Kerpen und Heumar oder A59 von Heumar bis Sankt Augustin bei Bonn: Überall fehlen Parkplätze.

Seit Jahren versuchen die Straßenbauer das Problem zu lösen. Doch oft regt sich Widerstand der Anwohner, die eine höhere Lärmbelastung befürchten. Das gilt auch für den geplanten Standort Kerpen-Horrem, wo rund 100 Lkw-Stellplätze entstehen sollen.

Wenn nicht bald Abhilfe geschaffen wird, spitzt sich die Lage gefährlich zu. Bis zum Jahr 2025 soll der Straßengüterverkehr rund um Köln um 85 Prozent wachsen.


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