Rekord beim Firmenlauf, Elbjazz-Konzerte und ein Pappboot-Rennen: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Rekord beim Firmenlauf, Elbjazz-Konzerte und ein Pappboot-Rennen


Rekord beim Firmenlauf: HSH Nordbank Run mit über 23.000 Sportlern

Zum 13. Mal fand kürzlich der jährliche HSH Nordbank Run in Hamburg statt, und auch diesmal war der Firmenlauf durch die Hafencity gut besucht. Am Start waren 812 Teams mit 23.244 Läufern – rund zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Entsprechend hoch war die Summe der Spenden, die zugunsten der Initiative „Kinder helfen Kindern“ gesammelt wurden: 150.000 Euro kamen zusammen, die nun Kindern aus bedürftigen Familien zugute kommen.

Unter den Läufern waren auch zahlreiche Beschäftigte aus Betrieben der Metall- und Elektrobranche. Eine relativ große Mannschaft kam aus dem Unternehmen Dolmar, das mit rund 30 Teilnehmern inklusive einiger Mitarbeiter-Kinder angetreten war.

Ebenfalls gut vertreten waren die Belegschaften von Diehl Comfort Modules und Dinse. Eines der größten Teams kam wie bereits in den vergangenen Jahren aus dem Hause Philips.

Foto: Spahrbier
Foto: Spahrbier

Blohm + Voss als einzigartige Bühne: Ausverkaufte Elbjazz-Konzerte auf dem Hamburger Werftgelände

Das Wetter war nicht gerade einladend, aber das konnte die gute Stimmung beim diesjährigen Elbjazz-Festival nicht beeinträchtigen. Vor allem die Veranstaltungen bei Blohm + Voss waren komplett ausverkauft, obwohl der Barkassen-Shuttle zum Werftgelände wegen eines Sturms vorübergehend eingestellt werden musste. Insgesamt gab es gleich drei Bühnen auf dem weitläufigen Areal, darunter die große Hauptbühne, auf der am letzten Abend der amerikanische Souljazz-Star Gregory Porter auftrat.

Sportlich: Die Läufer von Hella Fahrzeugkomponenten. Foto: Werk
Sportlich: Die Läufer von Hella Fahrzeugkomponenten. Foto: Werk

Bronze für Hella-Läufer

Mit einem Zieleinlauf auf den Rasen des Weser-Stadions und einer rauschenden After-Run-Party endete die erste Ausgabe der Firmenlaufmeisterschaft B2RUN in Bremen. Rund 3.500 aktive Läufer waren am Start, darunter auch viele Betriebssportler von Hella Fahrzeugkomponenten, Airbus, Daimler und ArcelorMittal Bremen. Und sie schlugen sich wacker: Airbus landete in der Kategorie „Schnellstes Frauen-Team“ auf Rang zwei, Daimler wurde zweitschnellstes Mixed-Team. Hella sicherte sich die Bronzemedaille in der Wertung „Schnellstes Männer-Team“. 

Foto: Mirco Moormann/General Anzeiger
Foto: Mirco Moormann/General Anzeiger

Ex-Mitarbeiter verfassen Firmen-Chronik

Andere Rentner widmen sich ihrer Modelleisenbahn oder ihrem Hund, sie schrieben ein Buch: Heinz-Ludwig Pohl, Klaus-Jürgen Hedden und Hans Schüürmann (von links), die zusammengerechnet 110 Jahre für KS Gleitlager tätig waren, erstellten gemeinsam die Chronik ihres ehemaligen Arbeitgebers. „125 Jahre Werk Papenburg der KS Gleitlager GmbH vormals Höveler & Dieckhaus“ heißt das Werk, das kürzlich im Eigenverlag erschien und die wechselvolle Historie des Unternehmens von 1888 bis heute beschreibt.

Foto: Werk
Foto: Werk

Lürssen-Team siegt bei Pappboot-Rennen

Bei der 3. Vegesacker Pappbootregatta setzte sich das Team der Lürssen Werft mit seinem Boot „Azubigator“ in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Konkurrenz durch und belegte am Ende den ersten Platz. Entworfen und gebaut wurde das Boot von den angehenden Industrie- und Konstruktionsmechanikern in der hauseigenen Ausbildungswerkstatt. Das Rudern übernahmen Lürssens Dualstudenten in den Sparten Schiff- und Maschinenbau. 

Foto: Werk
Foto: Werk

Broetje-Automation baut neue Zentrale

Mit einem feierlichen ersten Spatenstich begann in Ipwege der Bau des neuen Hauptsitzes von Broetje-Automation. Als Gastgeschenk überbrachte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (Vierter von links) die Zuwendungsbescheide für zwei Forschungsprojekte des Unternehmens, die nun vom Land mit insgesamt 173.400 Euro gefördert werden.

Vor Ort: Wirtschaftssenator Horch bei dem Gabelstaplerbauer Still. Foto: Werk
Vor Ort: Wirtschaftssenator Horch bei dem Gabelstaplerbauer Still. Foto: Werk

Hoher Besuch bei Staplerbauer Still

Gemeinsam mit Führungskräften lokaler Unternehmen besuchte Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch das Werk der Kion-Tochter Still in der Hansestadt. Dabei verwies er unter anderem auf die hohe Bedeutung der Industrie für den Standort Hamburg und sein Umland.

Scheck-Übergabe: 500 Euro für den Verein Kids Hamburg e.V.  Foto: Werk
Scheck-Übergabe: 500 Euro für den Verein Kids Hamburg e.V. Foto: Werk

Geldspende für Kinder in Hamburg

Auf Wunsch der Mitarbeiter hat das Unternehmen Alfa Laval Mid Europe dem Verein Kids Hamburg 500 Euro gespendet. Die Vereinsvorsitzende Bettina Fischer (links) nahm den Scheck entgegen.

Nachgefragt

Was für ein Urlaubstyp sind Sie?

Beim Thema Urlaub scheiden sich die Geister: Die einen wollen nur ausspannen und lesen, die anderen freuen sich auf jede Menge Sport und Action. Wir wollten wissen, wie unsere Leser dazu stehen.

Foto: Nehring
Foto: Nehring

Andreas Dohrn (32), Produktmanager aus Hamburg:

„Beruflich bin ich ziemlich viel unterwegs, daher genieße im Urlaub umso mehr die freie Zeit mit meiner Familie daheim. Auch Liegengebliebenes erledige ich dann gerne, ganz ohne Zeitdruck. Sportliche Aktivitäten stehen also nicht unbedingt im Vordergrund. Wenn wir im Urlaub einmal raus wollen, zieht es uns oft nach Frankreich. Auf diesem Wege statten wir meist dem Rest ­ der Familie einen Besuch ab.“

Foto: Nehring
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Piet Jacobs (37), Ingenieur aus Hamburg:

„Mit Beginn des ersten freien Tages startet mein Kite-Urlaub. Im Winter zieht es mich oft zum Kiten ins Ausland, und im Sommer ist die Nord- und Ostseeküste von meinem Wohnort schnell zu erreichen. Sollte der Wind einmal nicht wehen, lege ich auch mal die Füße hoch und genieße das Nichtstun. Aber das kommt in Norddeutschland ja eher selten vor.“

Foto: Bahlo
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Rainer Sievers (44), Kfz-Mechaniker aus Syke:

„Ich bin seit mehr als zehn Jahren leidenschaftlicher Läufer. Normalerweise komme ich pro Tag im Schnitt auf ungefähr fünf Kilometer, je nachdem, wie viel Zeit ich gerade habe. Klar, dass das Laufen auch zum Urlaubsprogramm gehört. Beim Packen kommen meine Joggingschuhe und die Laufkleidung immer gleich als Erstes in den Koffer – egal, wohin die Reise geht. Ohne regelmäßiges Laufen würde mir etwas fehlen.“

Foto: Bahlo
Foto: Bahlo

Renke Heeren (21), Azubi aus Aurich:

„Natürlich treibe ich im Urlaub Sport. Ich spiele überall Volleyball, ob auf Mallorca, in Kroatien oder der Türkei. Ich habe aber auch schon mal einen Tauchkurs gemacht und war in der Fußballschule. Ohne Sport geht Urlaub gar nicht, finde ich. Nur am Pool herumzuliegen und Cocktails zu schlürfen, würde mich schon nach wenigen Tagen total langweilen.“

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