Neue Betriebskita, starke Sportler und großer Andrang beim Girls? Day: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Neue Betriebskita, starke Sportler und großer Andrang beim Girls’ Day


LMT Group: Hilfe im Familienleben

Premiere im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein: Erstmals wurde hier eine sogenannte „betriebsnahe Kindertagesstätte“ eingeweiht, die durch die Initiative von privaten und öffentlichen Akteuren zustande kam. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Kooperation zwischen der LMT Group, dem Arbeitersamariterbund (ASB) und der Stadt Schwarzenbek.

Im Unterschied zu klassischen Betriebskitas stehen die Betreuungsplätze nicht nur den Kindern von Angehörigen des Unternehmens, sondern auch der Allgemeinheit zur Verfügung. Beim nun eröffneten Kindergarten „Knöpfchen“ hat die LMT Group von den insgesamt 40 Betreuungsplätzen Belegrechte für bis zu zehn Plätze für Kinder von hauseigenen Mitarbeitern erworben, die übrigen 30 Plätze können andere Schwarzenbeker Kinder nutzen.

Die Baukosten für das Gebäude, das fast komplett aus Holz besteht, lagen bei insgesamt 800.000 Euro. Der 3.000 Quadratmeter große Bauplatz in direkter Nachbarschaft zum Betriebssportheim wurde von der LMT Group zur Verfügung gestellt, die ihn langfristig an die Betreiber verpachtet. Zusätzlich zahlt die Firma für das Belegrecht einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von maximal 55.000 Euro pro Jahr.

Geschäftsführer Olaf J. Müller: „Uns hat die Idee einer betriebsnahen Einrichtung überzeugt. Wir können damit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Angebot machen, das ihnen konkret dabei hilft, Familie und Berufsalltag in Einklang zu bringen und auch den Wiedereinstieg nach einer Babypause einfacher zu organisieren.“

Stolz: Frank Preiss (Mitte) mit Ministerin Kristin Alheit und Betriebsratschef Hans-Jochen Tombarge. Foto: Werk
Stolz: Frank Preiss (Mitte) mit Ministerin Kristin Alheit und Betriebsratschef Hans-Jochen Tombarge. Foto: Werk

Danfoss Power Solutions: Ministerin zeichnet Unternehmen aus

Freude bei Danfoss Power Solutions: Das Unternehmen aus Neumünster gehört zu den Preisträgern des schleswig-holsteinischen „BEM-Preises“, einer Auszeichnung für Firmen, die sich besonders um das Betriebliche Eingliederungsmanagement kümmern.

„Wir wollen, dass mehr Unternehmen die Potenziale erkennen und Arbeitsplätze mit Menschen mit Handicap besetzen“, erklärte Sozialministerin Kristin Alheit bei der Preisverleihung an Danfoss-Personalleiter Frank Preiss und den Betriebsratsvorsitzenden Hans-Jochen Tombarge. Die 15.000 Euro Preisgeld stellt Danfoss seinem Team „Pro Fit“ zur Verfügung, um damit gesundheitsfördernde Aktionen zu entwickeln.

Betriebssport: Saustarke Leistung

Wenn alljährlich „die härteste Sau von Heidenau“ (DHSVH) gesucht wird, treffen sich in der kleinen Gemeinde im Landkreis Harburg regelmäßig Cross-Läufer aus ganz Deutschland. So auch dieses Mal. Organisator Carsten Löll (38), hauptberuflich Meister in der Instandhaltung von Mercedes-Benz in Hamburg, konnte insgesamt 73 Teilnehmer begrüßen und lief natürlich auch selber mit.

Am Start waren etliche Mercedes-Kollegen von Löll, außerdem Betriebssportler aus norddeutschen Unternehmen wie Still und Airbus. Am Ende siegte Niels Willers (21) aus Buchholz, der in den zwei Wettkampf-Stunden insgesamt neun Runden auf der 2,3 Kilometer langen Strecke schaffte. Schnellste Frau war mit sieben Runden Natascha Schröder (21) aus Sottrum. Die Vorbereitungen für 2016 laufen.

Foto: Werk
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Webasto: Großes Interesse

Neubrandenburg. Rund 50 Schülerinnen nutzten in diesem Jahr den Girls’ Day, um einen der vier teilnehmenden Standorte von Webasto zu besuchen. Die sieben Mädchen, die in das Werk in Neubrandenburg kamen, konnten mithilfe erfahrener Azubis ihr handwerkliches Geschick in der Lehrwerkstatt beweisen und einen Ring fertigen. Aktuell bildet das Werk insgesamt 48 Jugendliche aus, darunter 10 weibliche Auszubildende in vier verschiedenen Berufsbildern.

Foto: Werk
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Klöckner Desma: Ausgezeichnet

Achim. Der Schuhmaschinen-Spezialist Klöckner Desma hat den Niedersächsischen Außenwirtschaftspreis erhalten. Wirtschaftsminister Olaf Lies überreichte den Preis im Rahmen der Hannover Messe an Geschäftsführer Klaus Freese. Das Unternehmen wurde 1946 gegründet und ist weltweit aktiv. Das Geschäftsjahr 2014 war laut Freese das erfolgreichste der jüngeren Unternehmensgeschichte. Am Standort Achim beschäftigt die Salzgitter-Tochter 220 Mitarbeiter.

Foto: Werk
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Mercedes-Benz: Sicher unterwegs

Bremen. Mehrere Hundert Schüler in der Weser-Stadt hatten auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, am Verkehrserziehungsprogramm „Roadsense“ von Mercedes-Benz teilzunehmen. Das Programm wurde für Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren entwickelt und wird seit 2010 regelmäßig angeboten. Die Trainingsinhalte entwickelte Mercedes-Benz in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Jacobs University Bremen.

Meyer Werft: Neues Besucherzentrum eröffnet

Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Tourismus waren dabei, als die Papenburger Meyer Werft ihr neu gestaltetes Besucherzentrum in Betrieb nahm. Bürgermeister Jan Peter Bechtluft zeigte sich beeindruckt: „Was dem Gast hier nach der Neugestaltung geboten wird, ist wirklich atemberaubend und ein echtes Erlebnis“, sagte er in seiner Ansprache. Mit dem Besucherzentrum erhalte die Stadt eine Attraktion, die absolut einzigartig sei.

Werftchef Bernard Meyer verwies in seiner Rede auf die stetig steigenden Besucherzahlen: „Mit 6.000 Gästen haben wir 1991 angefangen, 2014 waren es 300.000.“

Neptun Werft: Feierliche Schiffstaufe

Als die Neptun Werft Ende März zur Schiffstaufe einlud, war der Andrang groß – kein Wunder, immerhin wurden diesmal gleich zwei Flusskreuzfahrtschiffe getauft. Zudem handelte es sich um eine Premiere: Die „Viking Astrild“ und die „Viking Beyla“ sind die ersten Neptun-Schiffe, die eigens für das anspruchsvolle Fahrtgebiet der Elbe gebaut wurden. Sie haben eine Länge von 110 Metern und eine Breite von 11,50 Metern.

Das Patenamt übernahmen die Viking-Mitarbeiterinnen Sinemie Theodora Bakker und Adriana Filkaszova, die beide seit langer Zeit für die Reederei arbeiten.

Nachgefragt

Wie kommen Sie zur Arbeit?

Wir haben unsere Leser zu einem Thema befragt, das jeden Berufstätigen betrifft.

Foto: Schwandt
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Alexander Dering (32), Diplom-Wirtschaftsingenieur aus Rostock

Lässt es das Wetter zu, fahre ich die 12,5 Kilometer von der Rostocker Innenstadt in das Gewerbegebiet im Seehafen mit dem Rad. Im Winter bevorzuge ich das Auto. In meiner Leitungsposition ist der Dienstschluss flexibel, sodass sich für mich eine Fahrgemeinschaft nicht anbietet.

Foto: GuS
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Jonas Schneider (24), Maschinenbaustudent aus Bremen

Als Berufstätiger bin ich immer mit dem Auto zur Arbeit gefahren, aber jetzt als Student nutze ich die Nahverkehrsmittel, da ich mit dem Semesterticket gratis fahren kann. Weil ich ziemlich zentral in Bremen wohne, bin ich aber auch oft mit dem Rad unterwegs. Damit kommt man schnell voran.

Foto: Augustin
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Olaf Bischof (42), Diplom-Ingenieur aus Bönningstedt

Ich fahre in der Regel nicht mit dem Auto, sondern nutze öffentliche Verkehrsmittel, um morgens zur Arbeit zu kommen. Da es keine durchgehende Verbindung gibt, muss ich mehrmals umsteigen: Erst Regionalzug, dann S-Bahn und Bus, und am Ende folgt die Überquerung der Elbe mit der Fähre. Abends umgekehrt. Klingt umständlich, ist aber okay für mich.

Foto: GuS
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Achim Wiese (59), Kraftfahrer aus Bremen

„Ich bin zwar grundsätzlich ein begeisterter Radrennfahrer, aber den Weg zur Arbeit lege ich meist mit der Straßenbahn zurück. Das ist in Bremen immer noch der schnellste und komfortabelste Weg, jedenfalls auf dieser Strecke. Ich brauche von Haustür zu Haustür lediglich 25 Minuten und komme stress- und staufrei zur Arbeit. Ab und zu, wenn das Wetter es zulässt, steige ich aber auch aufs Rad.

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