Meister der Skulpturen: AKTIV im Norden

Giacometti-Ausstellungen in Hamburg

Meister der Skulpturen


Wie ordne ich meine Schuhe und Socken am besten vor dem Bett an? Diese Frage beschäftigte den Schweizer Bildhauer Alberto Giacometti (1901–1966) einmal so sehr, dass er schlecht einschlafen konnte.

Immer auf der Suche nach der perfekten Konstellation von Dingen, schob er auch im Café Tasse, Zigarettenpackung und Aschenbecher immer wieder hin und her. Was als Anekdote überliefert ist, spiegelt sich in den frühen Werken des Bildhauers, Malers und Grafikers wider.

Sie sind bis zum 19. Mai in der Ausstellung „Giacometti. Die Spielfelder“ in der Hamburger Kunsthalle zu sehen, ermöglicht von der Nordmetall-Stiftung. „Viele Werke wird man wohl nie wieder zu Gesicht bekommen“, sagt Kuratorin Annabelle Görgen-Lammers. Rund 120 Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde hat die Kunsthalle zusammengetragen.

Wer neugierig geworden ist, der kann noch mehr über den Schweizer Weltstar der Bildhauerei erfahren: Die zeitgleich im Bucerius Kunst Forum gezeigte Ausstellung „Alberto Giacometti. Begegnungen“ stellt bis zum 20. Mai die Porträts des Künstlers in den Mittelpunkt. Unter den rund 120 Plastiken, Gemälden und Zeichnungen, die aus der Sammlung seiner Familie kommen, sind viele bedeutende, bisher kaum gezeigte Arbeiten. Berühmt wurde Giacometti mit seinen schmalen, überlangen Figuren. Die bekannteste und wahrscheinlich teuerste ist die Bronze-skulptur „Schreitender Mann“. Bei einer Auktion in London wurde sie für umgerechnet 74 Millionen Euro versteigert.

Artikelfunktionen


Schlagwörter: Freizeit und Urlaub

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Neueste ArtikelBeliebteste Artikel

Leser-Feedback