Mehr Geld vom Staat für umweltfreundliche Heizungen: AKTIV im Norden

Subvention

Mehr Geld vom Staat für umweltfreundliche Heizungen

Heizung von anno dazumal? Wer sich einen innovativen Kessel kauft, kann jetzt höhere Zuschüsse kassieren. Foto: fotolia

Wer über eine neue Heizung nachdenkt, sollte sich mal beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) in Eschborn schlaumachen: Das vergibt nämlich Investitionszuschüsse für alle möglichen Varianten umweltfreundlicher Wärme. Und diese Subvention fällt seit Mitte August üppiger aus als bisher – auch für Privatleute.

„Mit den neuen Förderkonditionen wird der Umstieg auf erneuerbare Energien bei Heizung und Warmwasser noch attraktiver“, betont Umweltminister Peter Altmaier. Aus seinem Etat kommt das Geld für das Marktanreizprogramm.

Besser gefördert werden unter anderem Solarkollektoren, Biomassekessel und Wärmepumpen. Dabei geht es um viel Geld: Wer auf eine Biomasse-Heizung setzt, kann mindestens 1400 Euro „Basisförderung“ kassieren – wenn er das (leider sehr ausführliche) Kleingedruckte beachtet. Und wer zum Beispiel eine Wärmepumpe und eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung kombiniert, darf mit einem Extra-Bonus in Höhe von 500 Euro rechnen.

Übrigens: In den meisten Fällen können Privatleute den Antrag auf Förderung auch noch nachträglich stellen – innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage.

Die aktuelle Förderrichtlinie finden Sie hier:
www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/43273.php

Fragen zur Antragstellung beantwortet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das per Mail unter solar@bafa.de sowie unter der Rufnummer 06196 - 908625 erreichbar ist.

Gute Tipps zur Thema gibt zum Beispiel das Portal www.meine-heizung.de


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