Mehr Geld für Radwege: AKTIV im Norden

Mehr Geld für Radwege


Sightseeing per Rad: Pedalritter passieren  auf einem Touri-Weg die Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein in Essen. Foto: WAZ
Sightseeing per Rad: Pedalritter passieren auf einem Touri-Weg die Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein in Essen. Foto: WAZ

Besseres Netz kommt auch dem Tourismus zugute

Düsseldorf. Das Radwegenetz in NRW ist 13.800 Kilometer lang. Doch es gibt noch viele Lücken. Das will die NRW-Landesregierung ändern. Sie stellt in diesem Jahr 12 Millionen Euro für den Bau von Radwegen an Landesstraßen bereit, doppelt so viel wie im Vorjahr.

Ein Viertel der Summe soll in sogenannte Bürgerradwege fließen, so das Verkehrsministerium. Mit diesem Modellprojekt, bei dem auch engagierte Anwohner mitarbeiten, entstünden „Radwege gerade in ländlichen Regionen schnell und unbürokratisch“.

Urlaub ist ein Milliarden-Markt

Mit neuen Radwegen lassen sich die Unfallzahlen weiter senken, weil sich Radler und Autos weniger in die Quere kommen. Letztes Jahr starben landesweit 74 Radfahrer im Straßenverkehr.

Zum anderen sorgt ein besseres Netz dafür, dass Nordrhein-Westfalen für den Radtourismus noch attraktiver wird. Dieser ist ein großer Umsatzbringer: Experten schätzen, dass Radurlauber in Deutschland alljährlich für Einnahmen von rund 9 Milliarden Euro sorgen.

WH

 

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