Iron-Man, Spendensammlung und Azubi-Ehrungen: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Iron-Man, Spendensammlung und Azubi-Ehrungen


Auf Hawaii dabei: Mit 70 Jahren zum Ironman-Triathlon

Nach 14 Stunden, 39 Minuten und 5 Sekunden war es geschafft: Gerhard Neye überquerte die Ziellinie des Ironman in Hawaii, der bis heute als härtester Triathlon-Wettkampf der Welt gilt.

Noch imposanter wird die Leistung des norddeutschen Sportlers, wenn man sein Alter bedenkt. Neye ist 70 Jahre alt und hat erst 2008 mit Triathlon begonnen. Um sich für den Hawaii-Start Ende Oktober 2013 zu qualifizieren, hatte er zuvor am Ironman in Frankfurt teilgenommen und war dabei Europameister seiner Altersklasse geworden.

Neye war rund 35 Jahre bei Airbus und ist heute aktives Mitglied der Betriebssport-Sparte von Premium Aerotec in Nordenham.

Der Ironman verlangt den Sportlern einiges ab: Erst 3,86 Kilometer Schwimmen, dann 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Gerhard Neye belegte in Hawaii den neunten Platz seiner Alterklasse. Respekt!

Foto: Werk
Foto: Werk

SEAR-Mitarbeiter organisierte ein Rennen im Rostocker Kartcenter

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling höchstpersönlich übernahm das Schwenken der Startflagge, als kürzlich im Kartcenter Schmarl (kartcenter-rostock.de) das erste „Benefiz-Race for Kids“ stattfand. Rund 30 Unternehmen der Hansestadt beteiligten sich an der Aktion, die dem Kindernotdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes zugutekam. Am Ende des Tages konnte eine Summe von 11.689,98 Euro übergeben werden.

Organisiert wurde das ungewöhnliche Rennen von Kartcenter-Inhaber Eiko Weiß und Henriko Peplow, der bei der Rostocker Firma SEAR den Bereich Energie- und Gebäudetechnik leitet. Die Resonanz war so gut, dass es künftig jedes Jahr ein Benefizrennen in dem Kartcenter geben soll. Wem der Erlös der nächsten Veranstaltung gespendet wird, ist noch offen.

Dankbar für Hilfe: Die ehrenamtlichen Feuerwehr-Männer aus Martfeld. Foto: Werk
Dankbar für Hilfe: Die ehrenamtlichen Feuerwehr-Männer aus Martfeld. Foto: Werk

Daimler: Spende für Feuerwehr

Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr Martfeld (Niedersachsen). Sie erhielt eine namhafte Summe aus dem ProCent-Fonds der Daimler  AG. Gefüllt wird der Fonds mit den Cent-Beträgen des Netto-Entgelts, die von den Mitarbeitern gespendet werden.

Spitze: Die jungen Leute wurden für ihre Leistung ausgezeichnet. Foto: Werk
Spitze: Die jungen Leute wurden für ihre Leistung ausgezeichnet. Foto: Werk

Liebherr-MCCtec: Ehrung für Azubis

Tolle Leistung: Alexander Knobloch, Marita Peise und Marco Brandt (von links), die beim Kranbauer Liebherr-MCCtec Rostock gelernt hatten, zählten in ihrer Region zu den besten Azubi-Prüflingen des Abschlussjahrgangs 2013.

Foto: Werk
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Verdiente Mitarbeiter verabschiedet

Für einige Beschäftigte der Nordenhamer Zinkhütte endete mit dem vergangenen Jahr auch die Berufstätigkeit, weil sie das gesetzliche Rentenalter erreicht hatten. Aus diesem Anlass gab es eine kleine Feierstunde, bei der Werkleiter Carl van Dyken den scheidenden Mitarbeitern für ihre treuen Dienste in dem Hüttenbetrieb dankte und sich von jedem per Handschlag verabschiedete.

Das Bild zeigt (von links) Betriebsdirektor Piet Scheeren, Carl van Dyken, Heinz-Henning von Minden, Ali Alkan, Dieter Bukken-Mühlenbruch, Uwe Deharde, Necahattin Ünal, Jens Fruhner, Ralf Wallenburger und den Betriebsrat-Vorsitzenden Bodo Bär.

Foto: Werk
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Spenden-Aktion bei Premium Aerotec

Mehr als 4.000 Euro kamen bei einer vorweihnachtlichen Sammelaktion bei Premium Aerotec in Varel zusammen, die vom Betriebsrat initiiert worden war. Von dem Geld kauften Jana Dießner, Torsten Langner, Uwe Mostowski und Jürgen Bruns (von links) Geschenke für bedürftige Kinder in der Region. Ein Teilbetrag der gesammelten Summe, rund 700 Euro, wurde als Spende an die Vareler Tafel übergeben.

Foto: Werk
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Nach 43 Jahren in den Ruhestand

Über vier Jahrzehnte war Johannes Schaub als Betriebsmittelkonstrukteur für die KSPG-Tochter KS Gleitlager in Papenburg tätig, nun wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Das Bild zeigt den frischgebackenen Pensionär (Dritter von links) mit Personalleiter Heinz Fischer, Richard Schulte, Johannes Schaub, Betriebsrat-Chef Günter Feldmann, Heinrich Schmees, Frank Sonntag und Frank Buschenhenke (von links). 

Nachgefragt

Interessieren Sie sich für die Olympischen Winterspiele in Sotschi?

Am 8. Februar beginnen die XXII. Olympischen Winterspiele, die diesmal in Russland ausgetragen werden. Wir wollten von unseren Lesern wissen, ob sie sich auf die Spiele freuen.

Foto: Augustin
Foto: Augustin

Reinhard Obst (55), Stahlbauschlosser aus Wangerland

„Nein, echtes Interesse an den Olympischen Winterspielen habe ich eigentlich nicht. Andere Dinge finde ich spannender. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich kein Skifahrer bin, Radfahren liegt mir mehr. Ich kann aber verstehen, wenn Menschen sich darauf freuen, die Wettkämpfe sind ja nur alle vier Jahre.“

Foto: GUS
Foto: GUS

Isabel Schulte to Bühne (47), Controllerin aus Bremen

„Da ich selbst begeisterte Wintersportlerin bin, werde ich mir die Wettkämpfe auf jeden Fall im Fernsehen ansehen. Ich freue mich schon auf die Übertragungen. Dabei achte ich nicht nur auf die Sieger, sondern drücke vor allem den Startern die Daumen, die nicht unbedingt zu den prominenten Favoriten gehören.“

Foto: GUS
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Gabriele Heise (52), Lehrerin aus Hamburg-Harburg

„Ja, die Olympischen Winterspiele interessieren mich sehr. Ich bin regelrecht sportbesessen und werde mit Sicherheit vor dem Bildschirm sitzen, wenn es am 8. Februar losgeht. Vor allem Biathlon und Skispringen finde ich richtig spannend. Dabei drücke ich den deutschen Startern beide Daumen.“

Foto: Münchenbach
Foto: Münchenbach

Marcel Stotzka (37), Meister Elektro-, Mess- und Regeltechnik aus Hamburg

„Ich schaue gerne Wintersport im Fernsehen und freue mich auf Sotschi. Ich verbinde damit nichts Politisches und finde es schade, dass der Sport heute so kommerziell vermarktet und aufgebauscht wird. Es wäre schön, wenn der Sport künftig wieder etwas mehr im Vordergrund stünde und nicht die Politik oder die Medien.“

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