Im Urlaub taucht der Mechatroniker Sven Rilitz gerne ab: AKTIV im Norden

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Im Urlaub taucht der Mechatroniker Sven Rilitz gerne ab


Dolmar, Down Under, Dinse: Damit lässt sich in Kurzform der bisherige Werdegang von Sven Rilitz (26) beschreiben. Er machte eine Lehre beim Motorsägen-Hersteller Dolmar, reiste danach im Rahmen eines „Work and Travel“-Programms einige Monate durch Australien und arbeitet seit Herbst 2011 beim Hamburger Schweißtechnik-Spezialisten Dinse.

Die Idee zu seinem Trip auf den Känguru-Kontinent kam dem Mechatroniker nach seinem Zivildienst, den er 2009 in einem Hamburger Krankenhaus machte. „Meine Schwester war schon mal in Australien und kam ganz begeistert zurück“, erzählt Rilitz. „Außerdem sind die Regeln dort nicht ganz so strikt wie etwa in den USA oder Kanada. Das Visum ist eine reine Formsache.“

Die Arbeit war dafür umso härter. Die Jobs vor Ort, mit denen der Norddeutsche seinen Aufenthalt finanzierte, waren meist Erntehelfer-Einsätze in der Landwirtschaft.

Rilitz: „Das war eine ganz besondere Erfahrung. Wenn man einmal bei 30 Grad im Schatten Äpfel gepflückt hat, sieht man viele Dinge fortan mit anderen Augen.“

„Mein Job gefällt mir gut. Weil wir so viele verschiedene Modelle bauen, wird es nie langweilig“

Bleibende Eindrücke hinterließ auch sein Tauchkurs, bei dem er die Unterwasserwelt der australischen Ostküste kennenlernte. „Das hat mich sofort fasziniert“, sagt Rilitz. „Es gibt nichts Vergleichbares. Als ich im Anschluss noch einige Tage in Thailand war, bin ich sofort wieder tauchen gegangen.“

Nach seiner Rückkehr heuerte er Ende 2011 bei der Firma Dinse an, die zu den internationalen Marktführern für Schweiß- und Löttechnologie zählt. Der 150-Mann-Betrieb unweit des Hamburger Flughafens entwickelt und baut neben MIG/MAG-Handschweiß-Systemen vor allem Automaten- und Roboter-Systeme für das MIG-/MAG-, WIG- und Laser-Schweißen.

Das Unternehmen ist seit seiner Gründung in den 50er-Jahren kräftig gewachsen. Der nächste Schritt folgt im März, wenn Dinse die zentralen Bereiche der Firma ESS Schweißtechnik übernimmt und sich damit als Komplett-Systemanbieter am Markt positioniert.

15 Jahre lang im Verein Volleyball gespielt

Sven Rilitz arbeitet derzeit überwiegend in der Abteilung, in der die sogenannten „Koffer“ entstehen. Das sind die Drahtvorschübe, die den Draht während des Schweißprozesses zum Brenner fördern. „Gefällt mir gut“, sagt er. „Weil wir so viele verschiedene Modelle bauen, wird es nie langweilig. Und krisensicher ist der Job auch, denn Schweißtechnik wird immer gebraucht.“

Wenn er abends nach Hause kommt, wird er schon sehnsüchtig erwartet. Nicht nur von seiner (ebenfalls berufstätigen) Freundin, sondern auch von seinem Hund, einem Chihuahua-Mischling, der seit vier Jahren zur Familie gehört.

Klar, dass andere Aktivitäten da mitunter etwas kurz kommen. Rilitz: „Ich habe rund 15 Jahre lang im Verein Volleyball gespielt, aber dafür fehlt mir im Augenblick einfach die Zeit.“

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