Fahrstuhl-Experte ist ein Teamplayer im Job und auf dem Fußballplatz: AKTIV im Norden

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Fahrstuhl-Experte ist ein Teamplayer im Job und auf dem Fußballplatz


Eigentlich war nur eine Wartung geplant, doch als Matthias Apelt gerade am Bremer Weser Tower eintrifft, funkt ihn ein Kollege an: Die Zieleingabe am Aufzug funktioniert nicht. Der Servicemonteur grinst. „Als hätte ich’s geahnt. Wir von Kone sind eben immer schon vor Ort, noch bevor man uns informiert.“

Der 25-Jährige arbeitet seit Anfang des Jahres bei dem Spezialisten für Aufzüge, Rolltreppen sowie automatische Tür- und Toranlagen. Besonders gut gefällt ihm, dass er hier seinen eigenen Kundenstamm hat und die Arbeitstage selbstständig planen kann.

Einer springt für den anderen ein

„In Bremen und Umgebung sind wir mit 18 Leuten unterwegs“, erklärt Apelt. „Jeder betreut etwa 120 Anlagen.“ Allein der Weser Tower in der Überseestadt hat vier Aufzüge, die viermal im Jahr gewartet werden. Natürlich kümmert sich Apelt auch um Reparaturen und behebt Störungen aller Art.

Was nach einer „One-Man-Show“ klingt, erfordert in der täglichen Praxis eine Menge Teamgeist und Kollegialität. „Bei besonders großen Reparaturen braucht man manchmal einen zweiten Mann“, sagt Apelt. Und natürlich übernimmt der eine für den anderen auch gelegentlich Reparaturen, wenn er gerade näher am Einsatzort ist.

Im Team zu agieren, hat der gebürtige Bremer von Kindesbeinen an eingeübt: erst beim Straßenfußball, dann im Verein. Seit zehn Jahren ist er dabei. Apelt: „Ich hatte schon immer Spaß daran, mich zu bewegen. Heute ist das Auspowern auf dem Platz ein guter Ausgleich zum Job.“

Zwei- bis dreimal pro Woche trainiert er beim TSV Bassen in der vierten Herrenmannschaft. Wenn Not am Mann ist, springt er auch mal bei anderen ein.

Die Wochenenden gehören ebenfalls dem Fußball, jedenfalls meistens: Sonntags kickt er bei Punktspielen, samstags ist der Werder-Fan gern im Stadion. „Derzeit tue ich mir das zwar nicht an, aber es kommen sicher wieder bessere Zeiten“, so Apelt mit Blick auf die jüngsten Misserfolge der Profis.

Als defensiver Mittelfeldspieler hat er eine wichtige Rolle im Spielaufbau: Er ordnet den Sturm und gibt die Kommandos. „Da muss man sich schon trauen, den Mund aufzumachen und ein bisschen aggressiv sein“, sagt der Freizeit-Kicker.

Auch wenn Fußball ein fester Teil seines Alltags ist, betreibt er den Sport nicht verbissen, sondern aus Spaß an der Bewegung und an der Gemeinschaft. Seine Kondition hält er mit Laufen und im Fitnessstudio. Auch dabei ist Apelt Team-Player: „Meist verabrede ich mich mit Freunden oder meinem Bruder. Allein ist es doch etwas langweilig.“

„Das ziehe ich jetzt durch“

Wenn er Rufbereitschaft hat, steht der Sport hintenan. Damit hat Apelt kein Problem, denn er mag seinen Job. Zum Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik kam er auf Umwegen. Nach der Schule hatte er erst Trockenbaumonteur gelernt. Weil er sich unterfordert fühlte, verkürzte er die Ausbildung.

Ein anschließender Abstecher ins Hotelfach machte ihm klar, dass es lieber etwas mit Technik sein sollte. Also bewarb er sich beim Bremer Mittelständler Johann Holtz für eine Elektroniker-Lehre. Nach dem ersten Einsatz wusste er: Das passt, das ziehe ich jetzt durch! Seine solide Ausbildung kommt ihm nun auch bei Kone zugute.

Für den Technologieführer hat er sich unter anderem wegen der Innovationen im Bereich Aufzugtechnik und der Förderungsmöglichkeiten entschieden. „Für Techniker werden verschiedene Lehrgänge angeboten, zum Beispiel zu Steuerungs- und Regelungstechnik. Das reizt mich sehr.“

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