Erfolgreiche Läufer, wackere Kicker und treue Jubilare: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Erfolgreiche Läufer, wackere Kicker und treue Jubilare


Premium Aerotec: Gut gelaufen

Fast 500 Betriebssportler kamen zur dritten Auflage des Nordsee-Firmenlaufs, der kürzlich bei bestem Sommerwetter in Nordenham-Blexen stattfand. Als Erster überquerte Jan Knutzen vom Unternehmen Premium Aerotec die Ziellinie. Er hatte bereits im Vorjahr gewonnen und finishte diesmal mit einer Zeit von 22 Minuten und 11 Sekunden.

Zweiter wurde Bastian Rohde, der ebenfalls für den Flugzeugbau-Zulieferbetrieb in Nordenham arbeitet. Insgesamt hatten sich etwa 100 Teilnehmer aus dem niedersächsischen Unternehmen angemeldet, der Standort-Nachbar Norddeutsche Seekabelwerke (NSW) war mit rund 30 Mitarbeitern dabei.

Ein Teil der Einnahmen aus dem Firmenlauf geht diesmal an den Kinderkrebshilfeverein Fussel. Es kam ein Spendenbetrag von 970 Euro zusammen.

Foto: Werk
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Wiska: Wacker geschlagen beim Business Cup

Zum dritten Mal nahm das Fußball-Team von Wiska Hoppmann & Mulsow am Business Cup in Hamburg teil, bei dem Firmen aus ganz Deutschland gegeneinander antreten. Dem Sieger winkte die Teilnahme am Deutschland-Finale, das am 21. Juni in Düsseldorf stattfand.

Die Wiska-Mannschaft startete mit drei aufeinanderfolgenden Siegen perfekt ins Turnier. Mit einem Torverhältnis von 15:4 führte sie nach der Hälfte der Spiele die Tabelle an. Dann allerdings kassierten die Kaltenkirchener einige Gegentore und verloren so die Tabellenführung. Am Ende kam es nach einem weiteren Sieg im letzten Spiel zum Punktgleichstand, der aufgrund der Tordifferenz zum dritten Platz für Wiska führte.

Foto: Werk
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Still: Doppelsieg geholt

Hamburg. Gleich doppelt freuen konnte sich das Team von Still bei der IFOY-Preisverleihung für die besten Flurförderzeuge und Systemlösungen des Jahres. Die Jury kürte den Still RX 60-80 und die von Still realisierte Lösung für ein automatisches Rohstofflager mit dem International Forklift Truck of the Year Award (IFOY). Die begehrte Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Foto: Werk
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Airbus: Hilfe für Nepal

Hamburg. An Bord eines A320-Auslieferungsflugs für Nepal Airlines flogen acht Helfer der Organisation Humedica von Hamburg aus ins Erdbebengebiet nach Nepal. Zusätzlich wurden rund fünf Tonnen medizinische Hilfsgüter an Bord transportiert. Zuvor war bereits von Paris aus ein A350XWB-Entwicklungsflugzeug in Richtung Kathmandu aufgebrochen. Die Airbus Group beteiligt sich zudem mit Helikoptern und Aufklärungssatelliten an den Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Foto: Werk
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Zinkhütte: Prüfung bestanden

Nordenham. Sechs Azubis der Nordenhamer Zinkhütte absolvierten erfolgreich ihre Abschlussprüfung vor der IHK. Bestanden haben Patrick Bruckner und Nilo Michelsen als Industriemechaniker, Kevin Gieseler und Nicola Morrone als Chemikanten sowie René Abels und Kevin Günther als Elektroniker. Die meisten Absolventen werden im Unternehmen bleiben. Geschäftsführer Carl van Dyken (rechts) gratulierte den jungen Fachkräften in einer kleinen Feierstunde.

Leda Werk: Seit 40 Jahren in der Firma

Gleich zwei Mitarbeiter von Leda in Leer feierten unlängst ihr 40-jähriges Firmenjubiläum bei dem niedersächsischen Spezialisten für Heiztechnik und Industrieguss. Arno Blanken und Udo Girgott hatten beide im Frühjahr 1975 bei Leda angeheuert und sind bis heute geblieben. Geschäftsführer Folkmar Ukena und Personalleiter Frank Böse gratulierten den Jubilaren und dankten ihnen für ihren treuen Einsatz.

Gefeiert wurde das ungewöhnliche Doppeljubiläum mit einer Fahrradralley durch Leer, an der zahlreiche Kollegen von Blanken und Girgott teilnahmen.

Nachgefragt

Waren Sie von Streiks betroffen?

Wir wollten wissen, was unsere Leser von den jüngsten Arbeitsniederlegungen halten.

Foto: Kirchhof
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Sandra Wulff (35), Vertriebs-Sachbearbeiterin aus Wismar

Ich persönlich war und bin von den Streiks der Kita-, Post- und Bahn-Mitarbeiter zum Glück kaum betroffen. Mein Sohn geht zwar in eine Kita, aber eine streikbedingte Schließung gab es dort nicht. Der Ausstand bei der Bahn ist mir egal, weil ich meist Auto fahre, und dass die Post mal ein bisschen später kommt, finde ich nicht so schlimm.

Foto: Steckel
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Jannik Weinlein (20), Auszubildender zum Speditionskaufmann aus Bremerhaven

„Ich fahre häufiger mit der Bahn in die Pfalz, weil meine Familie dort wohnt. Da bin ich meist schon einige Stunden unterwegs. Beim letzten Mal hat die Bahn tatsächlich gestreikt, gleichzeitig aber einen Schienenersatzverkehr angeboten. Ich musste zwar mehrmals umsteigen, war aber insgesamt nicht viel länger unterwegs als sonst.

Foto: Steckel
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Vanessa Schultze (22), Dualstudentin aus Bremerhaven

Ich muss zum Studium immer nach Bremen fahren, aber als die Lokführer streikten, ging gar nichts mehr. Der erste Zug, der in der Streikzeit fuhr, wäre viel zu spät in Bremen gewesen. So musste ich notgedrungen aufs Auto umsteigen. Das hat mich neben jeder Menge Nerven auch Geld gekostet hat, denn der Zug ist für mich dank Semesterticket kostenlos.

Foto: Steckel
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Jörg Kügler (49), Ausbildungsleiter aus Hamburg

„Bahn- und Post-Streik haben mich voll erwischt. Ich war südlich von Hannover unterwegs und auf die Bahn angewiesen. Durch den Streik habe ich für die Strecke über sechs Stunden gebraucht. Der Streik bei der Post trifft mich deshalb, weil ich daheim einen Wasserschaden hatte und sowohl die Versicherungen als auch die Handwerker-angebote per Post kommen. Auf die musste ich dann ewig warten.

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