Erfolgreiche Kicker, ausgezeichneter Nachwuchs und gesundheitsbewusste Mitarbeiter: AKTIV im Norden

Menschen zwischen Ems und Oder

Erfolgreiche Kicker, ausgezeichneter Nachwuchs und gesundheitsbewusste Mitarbeiter


HNP Mikrosysteme: Alles für die Mitarbeiter

Der erste Gesundheitstag beim Schweriner Mikropumpen-Hersteller HNP Mikrosysteme (HNPM) war nach Angaben des Unternehmens ein voller Erfolg. Zu den Highlights zählten ein Ernährungsworkshop und Vorführungen mit einem „Alterssimulationsanzug“. Außerdem gab es Beratungsangebote zu Themen wie Rentenversicherung und Infarktrisiko, eine Wackelbrett-Station, ein Wirbelsäulenscreening und gesunde Smoothies für alle.

Auch in anderen Bereichen gilt der 1996 gegründete Betrieb als sehr innovativ und erfolgreich. Dafür wurde Geschäftsführer Thomas Weisener nun als „Unternehmer des Jahres 2016“ (Kategorie Unternehmens- entwicklung) geehrt. „Ich bin nur der Trainer einer Super- mannschaft“, sagte Weisener. „Die Auszeichnung geht natürlich an alle Mitarbeiter.“

Premium Aerotec: Jubiläum gefeiert

Foto: Werk
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Varel. Mit einem großen Familientag feierte Premium Aerotec das 80-jährige Bestehen seines Standorts Varel. Unter den Besuchern war auch Jenny Lies, die Tochter von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. Sie gab mit einem Tablet-Computer das offizielle Startsignal für einen neuen 3-D-Drucker, der unlängst für 1,7 Millionen Euro angeschafft worden war. Das Gerät ist der weltweit größte verfügbare 3-D-Drucker für Titanbauteile.

KS Gleitlager: Gut gespielt

Foto: Werk
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Papenburg. Mit erfreulichen Nachrichten kehrten die Betriebsfußballer der KSPG-Tochter KS Gleitlager aus Rom zurück. Sie hatten dort bei einem Turnier von Rheinmetall einen beachtlichen zweiten Platz belegt. Die Konkurrenz war groß, insgesamt waren 24 Mannschaften aus allen Teilen des Unternehmens in die italienische Hauptstadt gereist. Das Rheinmetall-Turnier wird alle zwei Jahre an verschiedenen Standorten des Konzerns ausgetragen.

Mercedes-Benz: Kita eingeweiht

Foto: Werk
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Bremen. Bürgermeister Carsten Sieling (oben) ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich zur Einweihung der neuen Kinderkrippe von Mercedes-Benz in Bremen zu kommen. Gemeinsam mit Standortleiter Peter Theurer (Mitte) und Personalchef Heino Niederhausen (unten) besichtigte er bei der Feierstunde die Einrichtung, die 27 Plätze für Kleinkinder bietet. Die Krippe hat eine eigene Küche, in der täglich frisch mit Regional- und Bio-Lebensmitteln gekocht wird.

Nordmetall College: Studenten ausgezeichnet

Einmal im Jahr veranstaltet das College Nordmetall an der Jacobs University in Bremen die „Nordmetall Design Competition”, an der alle Bewohner des Colleges teilnehmen dürfen. Der Wettbewerb steht immer unter einem anderen Thema, auch die Materialien und Kunstformen variieren. Diesmal mussten Fotos eingereicht werden, und zwar zum Thema „Sehnsucht“. Unser Bild zeigt (von links) die Preisträger Thomas DolsXiaolong Huang, Paul Hackett und Bianca Ignat mit Laudator Thomas Küll (Mitte) aus dem Bildungsbereich des Arbeitgeberverbands Nordmetall, der den Preis finanziert.

Waskönig + Walter: Cleverer Nachwuchs

Foto: Werk
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Freude bei den Azubis von Waskönig + Walter: Sie belegten in der niedersächsischen Landesrunde des Wirtschaftsplanspiels „Playbizz“ den ersten Platz. Sie fahren nun als Landessieger zur Bundes-Endrunde in Dresden.

Airbus: Zukunftstag

Foto: Werk
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Volles Haus bei Airbus: Der jüngste Zukunftstag bei dem Unternehmen war wie immer an allen Nord-Standorten gut besucht. Allein in Buxtehude kamen rund 30 Schüler ins Werk, um sich die Produktion aus der Nähe anzusehen. 

Mankenberg: Spannende Einblicke

Was sind die Megatrends der Zukunft? Welche Herausforderungen müssen Unternehmen künftig bewältigen? Mit Fragen wie diesen zum Industriestandort Deutschland beschäftigten sich rund 60 Stipendiaten des Studienförderwerks Klaus Murmann auf einem einwöchigen Seminar in Norddeutschland.

Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Wirtschaft 2020 – Herausforderungen und Chancen der nächsten Jahre“ und wurde in Kooperation mit den Arbeitgeberverbänden Nordmetall und AGV Nord (Allgemeiner Verband der Wirtschaft Norddeutschlands) durchgeführt.

Ein Highlight des Seminars war der Besuch beim Lübecker Armaturen-Hersteller Mankenberg, bei dem die Teilnehmer ausführlich Gelegenheit hatten, sich die Produktion des Unternehmens anzusehen. Nach der Werkführung trafen sich die Studenten zu einem Austausch mit Mankenberg-Chef Axel Weidner. Dabei ging es um Themen wie ethische Unternehmensführung, Nachfolgeregelung und Industrie 4.0.

Weidners Fazit: „Der Besuch der jungen Leute in unserem Betrieb war auch für Mankenberg und mich ein Gewinn. Wir bekamen viele interessante Anregungen, die in dem aktuell herausfordernden Umfeld und der sich verändernden Marktsituation wichtige Impulse liefern.“

Die Theoriestunden des Seminars fanden auf Schloss Hasenwinkel bei Wismar statt. Hier richtete sich das Augenmerk auf die Digitalisierung und eine intelligente Vernetzung zwischen Mensch und Maschine.

Das Studienförderwerk Klaus Murmann ist eine Untereinheit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die ihren Sitz in Berlin hat. Es ist benannt nach dem ehemaligen Arbeitgeberpräsidenten Klaus Murmann und unterstützt gesellschaftlich engagierte Jung-Akademiker aller Fachrichtungen.

 

 

Vossloh: Spende für Kampf gegen Krebs

Foto: Werk
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Mit einer Geldspende über 3.000 Euro unterstützte Vossloh Locomotives eine Schüler-Initiative, bei der sich potenzielle Knochenmarkspender registrieren lassen konnten.

Die Aktion unter dem Titel „Leben spenden macht Schule“ fand im RBZ1 (Regionales Berufsbildungszentrum) in Kiel statt und wurde mithilfe der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DMKS) durchgeführt. „Die Schüler haben durch ihr Engagement die Grundlage geschaffen, dass krebskranke Menschen die Chance auf ein zweites Leben erhalten“, sagte Vossloh-Geschäftsführer Thomas Schwichtenberg (Bild, Mitte). „Das ist vorbildlich. Daher freuen wir uns sehr, diese Aktion unterstützen zu können.“

Nachgefragt

Es muss nicht immer Ausland sein, wie sich bei unserer aktuellen Umfrage gezeigt hat

Foto: Augustin
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Mirco Staben (20), derzeit in Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, Kiel:

Ich habe schon einige Male Urlaub in Deutschland gemacht und fand es eigentlich immer schön. Außerdem ist die Frage des Urlaubsziels natürlich auch eine Frage der Finanzen, denn ich bin ja noch Azubi; das engt den Spielraum etwas ein, auch wenn in unserer Branche gut gezahlt wird.

Foto: GUS
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Jürgen Gries (61), Hafen- facharbeiter aus Hamburg:

Klar, gegen Urlaub in Deutschland ist nichts einzuwenden. Mache ich auch gern. Meine Frau und ich besitzen ein zwölf Meter langes Motorboot, damit sind wir jedes Jahr auf Nord- und Ostsee unterwegs. Wir haben auch schon die wundervolle Mecklenburger Seenplatte bereist. Ist zwar wegen der vielen Schleusen etwas mühsam, aber wir sind ja im Urlaub und haben jede Menge Zeit.

Foto: GUS
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Jan Hansen (51), Seegüterkontrolleur aus Hamburg:

Wir machen sehr viel Urlaub in Deutschland, denn unser Land ist vielfältig und sehr schön. Meine Frau mag den Wechsel von Ebbe und Flut nicht so sehr, deshalb sind wir oft an der Ostsee. Wir haben die ganze Küste abgeklappert, von der Insel Poel bis Rügen. Früher haben wir gecampt, heute sind wir meist mit dem Wohnmobil unterwegs.

Foto: Augustin
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Jannik Rohlf (17), derzeit in Ausbildung zum Industriemechaniker, Kiel:

„Die Reisepläne für diesen Sommer stehen bereits fest: Wir werden Urlaub in den USA machen, da mein Vater dort Verwandte hat. Die werden wir besuchen. Aber ich war auch schon mehrmals Deutschland unterwegs, zum Beispiel im Harz und an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern. Das hat mir immer gut gefallen.

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