Dieser Airbus-Ausbilder ist im Job und als Bogenschütze erfolgreich: AKTIV im Norden

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Dieser Airbus-Ausbilder ist im Job und als Bogenschütze erfolgreich


Geboren wurde er im Sternzeichen Wassermann, aber seit 1988 ist er Schütze. Bogenschütze, um genau zu sein. Und wenn man ihn auf seinem Vereins-Schießplatz in Dauelsen in der Nähe von Verden besucht, ist seine Frau Birgit meist nicht weit. Die schießt nämlich auch. Ziemlich gut sogar.

„Stimmt“, sagt Kay Schuster und lacht, „meine Frau hat gerade wieder eine Silbermedaille im Wettkampf geholt. Tolle Leistung. Dabei hat sie viel später angefangen als ich.“

Schuster, Jahrgang 1955, kam durch Zufall zum Bogenschießen „Wir waren mit Nachbarn zum Urlaub in Dänemark. Der Sohn der Familie hatte einen Bogen gebaut und schoss damit herum. Das hat meine Neugier geweckt.“

Schusters Bruder, ein Mann mit viel Flohmarkt-Erfahrung, half ihm bei der Beschaffung einer eigenen Ausstattung. Gebraucht, aber gut genug, um damit die ersten Schritte in dieser Sportart zu tun.

Mittlerweile hat er im SV Dauelsen die Spartenleitung für seine Sportart übernommen und diverse Medaillen und Pokale geholt. „Keine Ahnung, wie viele es genau sind“, sagt der 59-Jährige, „aber insgesamt war ich wohl auf rund 500 Turnieren.“

Eine ähnlich runde Zahl steht demnächst im Berufsleben des gebürtigen Cuxhaveners an: Am 13. August feiert er sein 35-jähriges Betriebsjubiläum bei Airbus Bremen.

Allerdings hatte der Betrieb an der Weser im Jahr 1979 noch einen anderen Namen. Damals firmierte er als „VFW-Fokker“. Das Kürzel VFW stand für Vereinigte Flugtechnische Werke, da das Unternehmen aus einer Fusion der Wettbewerber Focke-Wulf-Flugzeugbau und Weser-Flugzeugbau („Weserflug“) entstanden war.

Gelernt hatte Schuster in Hamburg, wo er bei der Post zum Fernmeldehandwerker ausgebildet wurde. Nach der Lehre ging er zurück in seine Heimatstadt, um dort das Fachabitur zu machen. Mit dem Abschluss nahm er ein Studium in Bremen auf und erhielt 1979 sein Diplom als Nachrichtentechniker.

Bei Airbus war er mehrere Jahre in den Bereichen Nachrichtentechnik und Instandhaltung tätig und schlug sich dort so gut, dass irgendwann die Ausbildungs-Abteilung auf ihn aufmerksam wurde.

Zuständig für den Girls’ Day und Schüler-Praktikanten

1987 machte man ihm das Angebot, in diesen Bereich zu wechseln, und Schuster willigte ein. Eine gute Entscheidung, der 59-Jährige macht seinen Job mit viel Herzblut und war maßgeblich am Aufbau des Ausbildungszweigs Industrie-Elektroniker bei Airbus beteiligt.

Inzwischen ist er ins Ausbildungsmarketing gewechselt und ist damit vor allem für den Nachwuchs zuständig. Er betreut die Schülerpraktikanten und organisiert den jährlichen Girls’ Day. Das passt, denn Erfahrung mit Kindern bringt er reichlich mit. Schließlich hat er vier eigene.

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