Die großen Autotrends: Welche Technik-Wunder auf uns zurollen: AKTIV im Norden

Laserkanonen, Wunder-Werkstoffe – und Strom erzeugende Stoßdämpfer

Die großen Autotrends: Welche Technik-Wunder auf uns zurollen


Bergisch Gladbach. Der flotte Hingucker rechts – er stammt aus den 60er-Jahren! So stellte sich der damalige Chef-Illustrator des Magazins „Stern“, Günter Radtke, die Zukunft vor.

Das Auto als Relaxzone. Alle sitzen gemütlich an einem Tisch, plaudern, sehen fern. Während der Wagen fast geräuschlos und vollautomatisch über einen breiten Highway gleitet.

Jetzt, ein halbes Jahrhundert später, werden die Träume Wirklichkeit.

„Das autonome, selbst fahrende Auto ist längst keine Utopie mehr“, sagt Professor Stefan Bratzel, einer der renommiertesten Experten in Deutschland. „Es wird bald Realität.“ Forschungsfahrzeuge von Audi, Mercedes, Bosch, Continental, Google und anderen haben bereits Tests absolviert. Und ein Großteil der dafür nötigen Technik ist schon in zahlreichen Autos im Einsatz – wie Einparkhilfe, Regensensor, Bremsassistent und natürlich das Navi.

Bratzel, der das Center of Automotive an der Fachhochschule in Bergisch Gladbach bei Köln leitet, sieht im Selbstfahren freilich „nur eines der großen Themen der nächsten fünf bis zehn Jahre“. Es gibt weitere Megatrends – die wir auf dieser Doppelseite auffächern und mit Beispielen aus der Auto-Industrie belegen. Kaum zu glauben: Auf Radtkes visionärer Zeichnung lassen sich all diese Trends schon herausfantasieren.

Natürlich kommt der Fortschritt nicht von ungefähr. Allein die deutschen Hersteller und ihre Zulieferer haben 2012 (neueste Zahl) die Rekordsumme von 23,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Von den heimischen Konzernen stammen 40 Prozent aller weltweiten Neuerungen.

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