Der Mann mit dem Röntgenblick: AKTIV im Norden

Mitarbeiter des Monats

Der Mann mit dem Röntgenblick


Dirk Manke arbeitet bei Philips Healthcare in Hamburg und ist leidenschaftlicher Sportler

Jeder Sportler hat einen Wettkampf, an den er sich besonders gern erinnert. Bei Dirk Manke ist es der Hamburg-Triathlon 2002, mit dem die Hansestadt ihren grandiosen Einstieg in diesen Dreiklang aus Schwimmen, Radfahren und Laufen feierte.

„An dem Tag fing auch für mich alles an“, erzählt Manke (40). „Ich war immer schon sportbegeistert und hatte als Schüler mal an einem Triathlon teilgenommen. Aber Hamburg war eine andere Kategorie. Über 2.500 Sportler und rund 250.000 Zuschauer waren dabei – und der Zieleinlauf auf dem Rathausmarkt war ein atemberaubendes Erlebnis. Das vergisst man nie.“

Er ist dabei geblieben. Wenn andere Berufstätige abends von der Arbeit heimkommen und erst mal die Füße hochlegen, holt er seine Sportsachen raus und dreht eine Runde, entweder auf dem Rennrad, im Schwimmbad oder auf der Laufstrecke. In den vergangenen Jahren brachte er es auf rund 40 Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen.

Spitzenplatz für das Triathlon-Team

Ähnlich erfolgreich ist er in seinem Job bei Philips Healthcare, auch wenn seine Visitenkarte zunächst mal Rätsel aufgibt. Was, bitte schön, macht ein „Segment Leader Image Post-Processing Diagnostic-X-Ray Development“? Und wie wird man das?

Manke lacht. „Das klingt komplizierter, als es ist. Ich leite ein Team von sechs Leuten, die Software für digitale Röntgensysteme entwickeln. Wir schreiben zum Beispiel die Algorithmen, mit denen der Kontrast in digitalen Röntgenbildern optimiert wird. Vieles von dem, was wir hier machen, hat mit Forschung zu tun.“

Zu Philips Healthcare kam der gebürtige Schleswig-Holsteiner 1999 als Doktorand, nachdem er sein Elektrotechnik-Studium in Braunschweig beendet hatte. Nach drei Jahren war die Promotion geschafft, und Manke bekam nicht nur seinen Doktortitel, sondern auch einen Arbeitsvertrag bei dem Hamburger Unternehmen.

Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Philips Leichtathletik Gemeinschaft (PLG), für die er seit 2007 die jährliche Teilnahme am Hamburger Triathlon organisiert.

Der Arbeitgeber unterstützt die sportlichen Aktivitäten seiner Mitarbeiter nach Kräften. Manke: „Philips sponsert seit Jahren die Wettkampf­Trikots und übernimmt außerdem die Startgebühren für alle Teilnehmer aus dem eigenen Unternehmen.“

So viel Engagement zahlt sich aus. Allein beim letzten Hamburg-Triathlon im Juli 2011 waren die Sportler von Philips Healthcare mit 28 Teilnehmern in vier Teams dabei.Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In der Firmenwertung „Hamburg Wasser Health Cup“, in der rund 60 Teams ­antraten, holte die Mannschaft „Philips Healthcare 1“ den zweiten Platz.

Clemens von Frentz

 

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