Das bringt der Tarifabschluss im Norden: AKTIV im Norden

Mehr Geld in zwei Stufen

Das bringt der Tarifabschluss im Norden


Gute Nachrichten für die Beschäftigten in der norddeutschen Metall- und Elektro-Industrie. Ab dem 1. Juli steigen ihre Entgelte um 3,4 Prozent. Eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent gibt es ab dem 1. Mai 2014.

Mit diesem Ergebnis endeten die jüngsten Tarifverhandlungen der Branche. Der Pilotabschluss, der in Bayern zustande kam, wurde kürzlich offiziell von der IG Metall Küste und dem Arbeitgeberverband Nordmetall übernommen. Der Vertrag gilt bis Ende 2014.

Außerdem wollen IG Metall Küste und Nordmetall die Beschäftigungschancen von benachteiligten Jugendlichen aktiv verbessern. Dazu wird ein Fonds für gemeinsame Förderprojekte eingerichtet.

Eine flächendeckende Regelung über Fahrtkostenzuschüsse für Azubis wegen längerer Wege zur Berufsschule, wie sie die Gewerkschaft gefordert hatte, kam dagegen nicht zustande. Allerdings werden die Tarifparteien den Unternehmen empfehlen, entsprechende betriebliche Regelungen zu prüfen.

Planungssicherheit für 20 Monate

Der Nordmetall-Verhandlungsführer Thomas Lambusch nannte den Abschluss „fair für Betriebe und Beschäftigte“. Lambusch: „Unsere Mitgliedsunternehmen bekommen mit diesem Tarifvertrag 20 Monate Planungssicherheit und 20 Monate Betriebsfrieden. Die Arbeitnehmer bekommen zwei Lohnerhöhungen, die auch nach Abzug der Inflation ein deutliches Plus im Geldbeutel lassen.“

Ähnlich sieht es Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Sein Fazit: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben ein deutliches Plus für die Beschäftigten erreicht.“

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