Andreas Hahn: Schiffe sind sein Leben: AKTIV im Norden

Begegnung mit …

Andreas Hahn: Schiffe sind sein Leben

Immer im Einsatz: Andreas Hahn leitet die Service-Abteilung der Turbo-Technik Reparatur- Werft und ist häufig auf Reisen. Foto: Schreiber


Immer im Einsatz: Andreas Hahn leitet die Service-Abteilung der Turbo-Technik Reparatur- Werft und ist häufig auf Reisen. Foto: Schreiber
Immer im Einsatz: Andreas Hahn leitet die Service-Abteilung der Turbo-Technik Reparatur- Werft und ist häufig auf Reisen. Foto: Schreiber

Der Leiter der Serviceabteilung war bei der Marine, segelt und baut Modellschiffe

Auf Schiffsplanken fühlt sich Andreas Hahn (46) besonders wohl. „Das liegt vielleicht daran, dass mein Vater mich schon als Baby mit an Bord nahm“, sagt er. Hahn Senior war Marine-Unteroffizier, und die Familiensage berichtet, dass der kleine Andreas seinen ersten Zahn auf einem Minensuchboot bekam.

Zwölf Jahre zur See gefahren

Ob’s stimmt? Hahn weiß es nicht. Was aber blieb, ist die Liebe zu Schiffen. Und so heuerte er nach der Lehre zum Kfz-Mechaniker bei der Marine an. Zwölf Jahre lang fuhr er zur See. „Eine Zeit, die ich nicht missen möchte“, sagt er, „das war mein Traumjob.“

Mitte der 90er-Jahre war aber Schluss damit, Oberbootsmann Hahn musste sich umorientieren und griff zu, als ein Angebot von der Turbo-Technik Reparatur-Werft kam. Er arbeitete sich hoch und leitet heute die Serviceabteilung. Das heißt auch, dass er gegenüber den Kunden als Repräsentant großer Motorenbauer wie Mitsubishi und Kawasaki auftritt. „Wir reparieren und warten im Auftrag der Firmen die Motoren“, erklärt Hahn. Dabei kommt er ganz schön viel rum. Bis auf Aus­tralien hat er schon alle Kontinente gesehen.

Ziemlich stressig, der Job, zumal Hahn auch noch für den Personaleinsatz der rund 100 Monteure und Techniker zuständig ist. „Das geht nur, wenn man flexibel ist und die Familie mitspielt.“ Das tut sie.

Sogar so, dass ab und zu Zeit bleibt für Hobbys wie Segeln und Modellschiffbau. Derzeit baut Hahn drei Seenotkreuzer und einen Schlepper.

LS

Mein Job

Wie kamen Sie zu Ihrem Beruf?

Nach zwölf Jahren Marine ging es dort für mich nicht weiter. Da ergab sich die Chance, bei Turbo-Technik anzufangen. Ich habe sofort zugegriffen. Eine gute Entscheidung.

Was gefällt Ihnen besonders?

Die Vielseitigkeit und Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere. Ich bin oft unterwegs, kann viele Länder sehen.

Worauf kommt es an?

Man muss flexibel und belastbar sein. Ob wir einen alten Schiffsmotor aus den 30er-Jahren reparieren oder der Chef einen neuen Werbeprospekt wünscht, alle Aufgaben müssen gelöst werden. Das ist manchmal stressig, aber nie langweilig.

 

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